• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Kultur

THEATER: Flottes Spiel ohne Langeweile

22.01.2007

VAREL Morgen um 20 Uhr gibt es das nächste „Hörrohr“. Weitere Aufführungen sind am 26., 28. und 30. Januar sowie am 2., 4., 6. und 9. Februar, auch um 20 Uhr.

Von Christoph Koopmeiners VAREL - „Das Gute bricht sich Bahn.“ Diesen Satz auf Opa Meiners Bild vor seinem Tresor hätte sich Schwiegertochter Bertha (Bärbel Diekmann) zu Herzen nehmen sollen. Doch ihre Gier, Bäuerin auf dem Hof zu werden, ist größer. Dabei hat Bertha doch bereits die Hosen an und kommandiert nach belieben – ihren Mann Jochen (Bernd Theilen: „Wie du meinst, Bertha“), ihren Nichte Elke (Annika Sollermann), den Knecht Bernd (Christian Behrends) und selbstverständlich den schwerhörigen Opa Meiners (Frido Nacke). Bertha: „Mit dem alten Quakbüdel plag‘ ich mich schon seit Jahren herum.“

Um an ihr Ziel zu kommen, dass Opa seinen Hof an seinen Sohn Jochen und damit ihren Ehemann überschreibt, muss Bertha aber auch die Liebenswürdige spielen. Von diesem Wechselspiel lebt der plattdeutsche Komödienklassiker „Das Hörrohr“, mit der die Niederdeutsche Bühne Varel am Freitagabend im ausverkauften „Tivoli“ Premiere feierte, über weite Strecken.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Bertha beherrscht das scheinheilige Rollenspiel selbstbewusst, sorgt insbesondere immer wieder mit ihren derben Sprüchen für Lacher im Publikum: „Hier Lieschen, stopf dir das Maul mit Kuchen.“ Wie groß Berthas Gier ist, wird daran deutlich, als auch noch das Land von Tobias Quadfiesel (Erwin Heidemann) zum Verkauf steht und ihr ehemaliger Liebhaber Arnold Hogeback (Werner Klawon) ihr 5500 Mark für ein scheinbares Immobilien-Schnäppchen aus der Tasche leiert.

Zum Glück hilft die Jugend in Gestalt von Nichte Elke und Knecht Bernd dem Opa auf die Sprünge. „Mit dem neuen Hörrohr kann ich mehr hören als der liebe Gott.“ Nach anfänglicher Premieren-Unsicherheit (es ist die erste Rolle für Bühnenleiter Frido Nacke) wird der Opa mit zunehmender Spielzeit sicherer und sorgt schließlich für ein überraschendes Ende – zum Bedauern von Bertha.

Während des rund 100-minütigen Schauspiels lassen die Laiendarsteller keinerlei Langeweile aufkommen. Bühnen-Neuling Christine Neubacher verkörpert mutig die Rolle der Lieschen Quadfasel. Das Ensemble spielt sicher und flott, schafft schnelle Szenenübergänge und kommt auch akustisch gut rüber. Das schlichte Bühnenbild bekommt durch die Farbe Lind eine besondere Note.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.