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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Floydscher Gigantismus im Gemeindehaus

15.11.2016

Neustadtgödens Der Funke sprang sofort über. Was die Musiker da auf die kleine Bühne im Gemeindesaal in Neustadtgödens brachten, konnte nur Begeisterung hervorrufen. Sie hatten sich Großes vorgenommen und setzten es Stück für Stück mit Begeisterung und großer Leidenschaft um. Und die Musik von Pink Floyd auf die Bühne zu bringen, ist schon ganz großes Theater. Nachdem sie schon im Frühjahr zwei begeistert gefeierte Konzerte gegeben hatten, ist jetzt die Gemeinde Sande in das Projekt eingestiegen und hat unter dem Namen „Cultura“ eine Konzertreihe im Ort ins Leben gerufen.

Vieles von dem, was diese legendäre Band ausmacht, konnte man an diesem Abend hören und, brillant dargebracht, genießen. Gegenüber den früheren Konzerten hatten die Musiker ihr Programm um die Stücke „Wish you were here“, „Welcome to the Machine“ und „Echoes“ erweitert.

Im Wesentlichen stammen die Stücke aus den Pink Floyd- Alben „The Dark Side of the Moon“, „Wish you were here“ und „The Wall“ und geben so die Geschichte der Band wieder. Mit ihrer Moderation stellte Regine Kölpin die Zusammenhänge zur wechselvollen Geschichte der Band her. An der Gitarre setzte Frank Kölpin den Sound von Pink Floyd mit allen Feinheiten um. Und auch am Bass spielte mit Torben Kölpin ein Mitglied der Familie Kölpin. Und um die Reihe voll zu machen war Lars Kölpin für die Technik zuständig und Sven Kölpin schuf am Schlagzeug den richtigen Rhythmus.

Dass der Schlagzeuger in einem Glaskasten sitzen musste, zeigt wie intensiv sie am Sound gefeilt haben. Hatte das elektronische Schlagzeug noch beim ersten Konzert Nebengeräusche produziert, haben sie ihn jetzt in den Glaskasten „verbannt“, um diese Geräusche abzuschirmen.

Eher unauffällig, aber ganz großartig spielte Anika Strieben am Keyboard. Sie hat sehr viel von dem typischen Pink Floyd Sound hergestellt. Ebenso spielte Horst-Dieter Loga die Gitarre eher aus dem Hintergrund. Großartig auch der Chor mit Mareike Behr; Johann Zielinski und Anna Rabea Pacheco, die nur einmal beim Stück „Great Gig in the Sky“ zeigte, über welch eine großartige Stimme sie verfügt. Dafür hatte sie aber wenige Tage zuvor zusammen mit ihrem Mann Jorge Luis Pacheco ein komplettes eigenes Konzert.

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