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NWZonline.de Region

Fortbestand des Museums nun auf Dauer gesichert

11.02.2016

Jever Der Fortbestand des Bismarckmuseums an der Wangerstraße in Jever ist langfristig gesichert: Eigentümer Dr. Fritz Blume, Ehrenpräses der Stammtischgesellschaft „Die Getreuen von Jever“, hat die Sammlung am Dienstag offiziell an die „Getreuen“ übergeben. Für die gesamte Finanzierung des Museums kommt die Familie-Blume-Stiftung auf, die Alfred Janßen von der Oldenburgischen Landesbank (OLB) betreut, die „Getreuen“ kümmern sich um den Betrieb und das operative Geschäft. Das Museum firmiert daher künftig als Getreue- und Bismarck-Museum.

So sieht es der Vertrag vor, den Dr. Fritz Blume und der Vorstand der Stammtischgesellschaft aus Ingo Hashagen, Werner Krull, Hartmut Schröder, Hermann Neunaber und Enno Brader bereits im Oktober 2015 unterschrieben haben.

„Ich möchte, dass das Museum als öffentliche Einrichtung Jevers erhalten bleibt“, sagte Dr. Blume am Dienstagabend. Ihm liege daran, dass der Betrieb auch nach seinem Tod fortgeführt werde, betonte der 87-Jährige. „Denn es wäre schade, wenn die Sammlung verloren gehen würde.“

2004 hatte Dr. Blume das Bismarckmuseum in Bismark in der Altmark in Sachsen-Anhalt entdeckt und gekauft. Der damalige Eigentümer war mit seinem Betrieb in finanzielle Schwierigkeiten geraten. In Jever wurde das Museum dann im Gebäude an der Wangerstraße 14, das Dr. Blume gekauft hatte, wiedereröffnet. Der ehemalige Eigentümer, Günter G.A. Marklein, war damals dem Museum nach Jever gefolgt, um die Einrichtung zu leiten.

2010 war es dann zum Zerwürfnis zwischen Dr. Blume und Marklein gekommen – der Streit um Eigentumsverhältnisse, der auch vor Gericht ging, hatte sich bis 2011 hingezogen. In dieser Zeit war das Museum geschlossen.

Seit Wiedereröffnung der Sammlung im Juni 2011 kümmern sich Dr. Fritz Blume und Getreuen-Präses Ingo Hashagen um die – nicht sehr zahlreichen – Besucher. „Einige Besucher mehr könnten wir schon verkraften“, sagt Hashagen. Er bietet Interessierten an, auf Anmeldung mit ihnen die Ausstellungsstücke zum Leben und Wirken des Reichskanzlers Otto von Bismarck (1815 bis 1898) durchzugehen.

Hauptexponate im Museum sind Bücher. „Man ist doch immer wieder erstaunt, wie viel Literatur es über diesen deutschen Spitzenpolitiker gibt“, betont Dr. Fritz Blume: 90 Prozent aller über Bismarck erschienenen Bücher seien in der Sammlung zu finden.

Beide freuen sich über eine Schenkung, die den Bücherbestand erweitert: Die Witwe eines Historikers im Hochtaunus-Kreis hat dem Bismarckmuseum die Büchersammlung ihres Mannes zu Bismarck geschenkt. Sie stehen nun in einer Vitrine im Besprechungszimmer der „Getreuen“.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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