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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Plattdüütsch-Weken In Friesland: Gedanken to’n Erntedank bi uns an’t Küst

02.10.2020

Friesland Mit all de Sörgen üm dat Coronavirus, wat so veel Vörsichtsreegeln mit sück brocht hett, kummt bi mennig een van uns dat Geföhl up, dat Johr weer man so dorhennsuust. Van Anfang Märt bit nu, immer weer jeden Dag nee Nahrichten to Corona Covid 19 un nee Anwiesungen: Dat mööt wi…, dat dröff wi noch…, dat dröfft wi nich mehr… und dat ist verbaad’n. So vergung de Tied. Vör de, de genoog Upgaben jeden Dagg harn, vergung de Tied gau, un för de, de eensaam to Huus seet’n un sück nichmehr so recht röhrn kunn’n, woll langsam.

Aber bi all Henn un Heer, meen ik, köönt wi doch dankboor ween, dat de Verantwortlich’n för uns Regeln upstellt hebbt un disse ook immer weer aktualiseert, wenn sück de Laag ännert un de Fachlüü watt nees rutfund’n hebbt.

An den’n letzt’n Winter mit wenig Fröst, bold keen Schnee un mennig Schkuur Regen schloot sück’n moui Föhrjohr an. Plöögen, ergen, saien, Land schleep’n, walz’n, Meers streen, uns Tuuns up Steh bring’n un all watt’d’r so tohöört, kunn eegentlich good nananner dahn wor’n. Un mit Bliedheit druffen wi de Natur uppgahn sehn. De Sömmer weer tiedwies so, as man hüm sück wünschen deiht. Moui warm bit düchtich heet. Regen’t het’t tüschkendöör ook maal, meesttied, wennt ook nödig weer. Minsch’n, Tier’n un Plant’n kunnen tofree ween.

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Nu word uns aber dit Johr tomal dütlich maakt, dat’t nich mehr all eenfach so wieder gahn kann, as sück’t in’n Loop van de vergangn Johnr’n inspöölt hett. Van Johr to Johr mehr, man meen ja all, dat bold nix mehr unmögelk wer un keen Grenzen mehr door wern. Un nu tomaal Tohuus blieb’n oder tomindst in Düütschland, keen groot Fier nun Veranstaltungen. De Pandemie har un hett uns all in’n Greep. Wi stell’t aber ook fast, tomaal is wer Tied door föör Ding’n, wo wi lang nich mehr to kaamen sünd. „Weniger“ schient faaken doch woll „mehr“ to ween.

Un nu steiht dat Erntedankfest bevöör, jedeneen van uns hett dortoo woll sein eegen Gedanken. Ik denk an uns Marschenland, wat uns Vörfohren sück mit veel Mäh van de Noordsee affrungen hebbt. Land, Water, Dieken und Wind – mien Dünken givt keen beter Stee, Gott sein Schöpfung to begriepen, as hier bi uns an’t Küst, wo Land un Water tosamenstööt. Dat wiede Land mit Ackers, Weid’n, Veh, Wild, Weeg, Deepen, Straaten, Büsch un Bööm is uns Heimat.

Hier singt wi ook gern „Mien Jeverland, wu leev ik di“ un „In Ostfreesland is’t an’n besten“ un man fiert dat Flegelbeerfest.

Hier Tohus ween un leben köönen, is na min Denken, all maal’n ganz gooten Dank wert. Johrn lang bünn ik to’n Deenst mit Rad van Tettens na Harlesiel fohrn. Mien Arbeitsstää weer door an’t Haaben un faaken ook up Wangeroog. De Johrestieden, van’t Föhrjohr öwer’t Sömmer, den’n Harfst un den’n Winter, Dagg föör Dagg wohrnehmen, dat weer wat mouis. Dorbi geeb’n de Witterungen mit Süün, Nebel, Wind (ut all Richtungen), Gewitter, Regen, Schnee un Glattis, de Touren mi alltied wat besünners mit.

In Hell’n uno ok wennt’t noch oder all düster weer. Jed’n Fohrt weer’n Erleebnis föör sück. Dankboor gaht min Gedanken an disse Tied word’t an uns Küst all watt sachter, de Dagg word lüttger und at Johr klingt nah un nah ganz langsam ut.

Een gooden Arnt köönt wi in dit Johr all mitnanner faststell’n. Wie dröfft Erntedank fiern, uns freu nun uns Herrgott danken föör dat, wat he föör uns wassen leet. Hüm danken aber ook för uns Familin, uns Arbeit, uns Fründen, uns Heimat, för sein Bistand in Tieden mit Freud un Leed und at vörsörglich Stüür’n döör de Coronatied. Jedeneen dröff dat up sein Ort un Wies, well will, ook in een van uns Karken tookaam Sönndag in’n Erntedankgottesdeenst.

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