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NWZonline.de Region Friesland Kultur

PREMIERE: Fünfeck-Beziehung endet in Harmonie

08.03.2010

VAREL Das Thema ist zeitlos. Aus Liebe wird Treue, Eifersucht oder Langeweile. Jedenfalls geht es nach der Hochzeit noch weiter. Damit sieht sich auch Friedericke Weltke (Gitta Laßen) konfrontiert, ihr alter Verehrer Ferdinand (Peter Egenhoff) hofiert sie weiter, ihr „Mustergatte“ Willi (Andreas Frerichs) stört sich daran noch nicht einmal. Der befreundete Hans Raveling (überzeugend: Josef Brüggen) gibt sich als Draufgänger, während seine Frau Hermine (Christine Neubacher) als Mauerblümchen daherkommt.

Ein paar offene Worte zuviel – und schon werden die Paare neu verteilt, eine Fünfecks-Beziehung wird scheinbar konstruiert. Am Schluss klärt sich alles auf, alles bleibt beim Alten – Happy-End.

„Goldene“ 20er Jahre

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Der Zuschauer wähnt sich im Ohnsorg-Theater der 70er Jahre, doch das Bühnenbild und die Requisite zeigen: Das Stück spielt in den „goldenen 20er-Jahren“, was ein Blick ins Programmheft bestätigt: Der Amerikaner Avery Hopwood hatte das Werk (sein erfolgreichstes) seinerzeit für den Broadway geschrieben. Doch die verstrichenen Jahrzehnte haben dem Thema ebenso wenig etwas anhaben können wie die Übersetzung ins Plattdeutsche, die bei Manfred Hinrichs (Ohnsorg-Theater) in guten Händen lag.

„Dat hätt pingelt“, sagt das Dienstmädchen also, anstelle von „es hat geläutet, Madame“. Wäre die Rolle der Luise (glaubhaft gespielt von Annika Sollermann) als Tochter statt als Dienstmädchen angelegt worden, hätte das ganze Stück auch in die Gegenwart adaptiert werden können. Doch Norbert Buchtmann inszenierte die Vorlage eins zu eins. Die Premiere am Freitagabend im Tivoli war gut besucht, das Publikum wurde nicht enttäuscht. Immer wieder Gelächter und Zwischenapplaus.

Verfängliche Situation

Am überzeugendsten die Szene, in der Hermine und Willi zur Vorgaukelung einer verfänglichen Situation eine Cocktail-Party zu zweit feiern, in deren Verlauf die beiden deutlich temperamentvoller werden. Ebenso überzeugend ist die anschließende Katerstimmung der vier Hauptpersonen im Schlafzimmer, das im dritten Akt der Schauplatz ist.

In der Pause war das Bühnenbild komplett umgebaut worden. Die schleichende Verwandlung des Willi Weltke vom drögen Langweiler zum gewitzten Ehemann, der seine Lektion verstanden hat, gelingt Andreas Frerichs gut. Dessen ungeachtet schimmert oft Heinz Rühmann durch, der mit dieser Rolle seinen Durchbruch feierte.

Reichlich Applaus

Die Inszenierung, mit der sich Norbert Buchtmann nach längerer Pause zurückmeldet, sorgte insbesondere im zweiten Teil für viel Heiterkeit und wurde mit reichlich Applaus belohnt.

Termine und Helfer hinter den Kulissen

Termine: „De beste Mann” wird gezeigt Dienstag, 9. und 16. März, Freitag, 12., 19. und 26. März, Sonntag, 14., 21. und 28. März jeweils 20 Uhr im „Tivoli”.

Karten bei Schreibwaren Müller, Neue Straße 14, Telefon 04451/6222 und 04451/2500

Darsteller: Andreas Frerichs, Gitta Laßen, Josef Brüggen, Christine Neubacher, Peter Egenhoff (Gast), Annika Sollermann, Ralf Oltmanns, Michael Schulz.

Hinter den Kulissen: Norbert Buchtmann (Regie), Ralf Oltmanns (Assistenz), Wolfgang Grützmacher (Souffleur), Egon Loop, Dirk Brumund, Jens-Uwe Meyer, Harald Kaminski, Jan Fels, Eckhard Müller-Wehlau, Markus v.d. Berge, Jörg Hinrichs, Erwin Heidemann (Bühnenbild); Meike Löffel, Meike Hinrichs (als Gast), Kerstin Kaminski (Garderobe); Helga von Eßen, Vera Schwärmer, Nicole Beyer, Marion Kriechel, Friederike Theilen (Maske, Frisuren); Hans-Walter Frels, Hugo Engberts (Beleuchtung, Ton); Michael Schulz, Heike Wessel (Requisite).

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