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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Für Schausteller beginnt arbeitsreiche Saison

26.08.2015

Bockhorn /Zetel Bald geht es für sie wieder richtig los: Die großen Volksfeste im Spätsommer und im Herbst stehen bevor, und für die Schausteller beginnt jede Menge Arbeit. „Im Frühjahr ist der Besuch der Märkte in unserer Region immer etwas schwach, ab August geht es dann richtig los“, sagt Werner Wegener, der seit Jahrzehnten mit seinem Ausschankbetrieb „Alt Berlin“ unterwegs ist.

Das letzte Drittel der Saison habe es in sich, dann seien die umsatzstärkeren Veranstaltungen. Im September finden in Südfriesland der Bockhorner Markt, der vom 12. bis zum 14. September gefeiert wird, und der Vareler Kramermarkt, 18. bis zum 21. September, statt. Höhepunkt und Abschluss der Saison ist der Zeteler Markt, der am 7. November beginnt um am 11. November ausklingt.

Dieses traditionsreiche Volksfest in Zetel ist für Werner Wegener das eigentliche Ende der Saison. „Dann geht es allerdings mit den Weihnachtsmärkten weiter, die für uns Schausteller mittlerweile sehr wichtig sind.“ Die bisherige Saison sei sehr positiv verlaufen, das sei nicht zuletzt auch auf das gute Wetter zurückzuführen: „Die Besucher sind zufrieden, wir können nicht meckern.“

Problematisch sei es bei den kleineren Veranstaltungen, die oft keine Zukunft mehr hätten: „Es gibt häufig zu viele Festivitäten, die Konkurrenz ist zu groß. Aufgrund der Häufung der Veranstaltung ist dann für einige Feste kein Platz mehr. Zunächst bleiben die Besucher weg, und dann auch die Schausteller.“

Auf keinen Fall davon betroffen ist der Zeteler Markt, der nach Aussage des 66-Jährigen zu den Kultmärkten der Region zähle: „Diese Traditionsfeste werden auch weiterhin bestehen und sogar bei der schwächelnden Konkurrenz noch stärker werden.“

Natürlich habe sich das Konsumverhalten der Gäste verändert. Wegener: „Die jungen Leute reisen erst spät an, glühen meistens auch noch vor. Das hat es in der Vergangenheit nicht gegeben.“ Das Publikum sei dann nicht mehr so angenehm. Nichts verändert werden sollte nach Ansicht des Schaustellers am Zeteler Markt, dort ist der Ankumer seit rund 30 Jahren mit seinem Ausschankbetrieb vertreten.

Lediglich die Tiere fehlten am Mittwoch beim Vieh- und Pferdemarkt. Doch das sei eben nicht zu ändern. Zu schaffen mache dem Gewerbe die immer umfangreichere Bürokratie, die ständig zunehmenden Vorschriften und die GEMA-Gebühren.

August Hobbie
Varel
Mitarbeiter

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