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NWZonline.de Region Friesland Kultur

NEUJAHRSEMPFANG: „Ganz ohne Schatten geht es nicht“

03.01.2009

HORUMERSIEL Die Wiefelser sollten die Bauleitplanung für die Biogas-Anlage als Chance sehen, die in den letzten Jahren – gefühlte – gewachsene Lärm- und Geruchsbelästigung einzudämmen. Dazu rief am Freitag Wangerlands Bürgermeister Harald Hinrichs beim 10. Neujahrsempfang der Gemeinde auf.

Vor zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern ließ Hinrichs im Kursaal Horumersiel das vergangene Jahr unter dem Motto „Licht, Schatten und Bewegung“ Revue passieren. „Zählen Sie doch bitte mit, wie oft Sie Licht und Schatten zuordnen“, forderte er die Bürger auf.

2008 sei ein schwieriges Jahr gewesen, sagte Hinrichs: „Vieles war in Bewegung und befindet sich zum Teil immer noch in einem dynamischen Prozess.“ Dennoch sei seiner Ansicht nach mehr Licht als Schatten zu verzeichnen gewesen. „Dass es nicht ganz ohne Schatten gehen wird, hatte ich schon geahnt“, sagte er mit Blick auf harte Debatten im Gemeinderat – etwa über den Rauswurf von Kurdirektor Reinhard Thomssen oder die Fremdenverkehrliche Schwerpunktzone.

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Der Bürgermeister rief die Ratsleute dazu auf, sich gegenseitig zuzuhören – „die Bürgerinnen und Bürger erwarten von uns ein Mut machendes Konzert der besonderen Art“, zitierte er aus seiner Antrittsrede im November 2006, in der er die Ratsarbeit mit einem Chor verglichen hatte. An die Wangerländer appellierte er, auf ihren Nachbarn und Mitbürger zu achten und zu einer lebens- und liebenswerten Gemeinde Wangerland beizutragen.

In seinem Jahresrückblick rief der Bürgermeister insbesondere die Spatenstiche und Baumaßnahmen in Erinnerung: Das Baugebiet am Hohenkirchener Wangermeer ist erschlossen, die Promenadenbrücke eröffnet, die ersten Grundstücke im Baugebiet Horumersiel-Süd sind verkauft, in Hooksiel geht die Ortskernsanierung dem Ende entgegen und in Hohenkirchen schreitet die Dorferneuerung mit dem Erwerb der alten Post und dem Gestaltungswettbewerb zum Bismarckplatz voran. Positive Impulse senden auch private Investition wie das Hotel „Dorf Wangerland“ oder der Traberhof der Familie Müller, die beide ausgezeichnet wurden.

Ein hervorragendes Beispiel dafür, „was gemeinsame Kraftanstrengungen von Bürgern, Vereinen, Unternehmen und Behörden bewirken können“, nannte Hinrichs die Sanierung des Hooksieler Zwiebelturms. Ein Gewinn für den Sielort sei auch die Fußgängerzone Lange Straße. Ebenfalls positiv stellte der Bürgermeister die ehrenamtliche Arbeit in den Dörfern heraus.

Als eine Aufgabe des Jahres 2009 nannte Hinrichs die Modernisierung von knapp 50 einzeln stehenden Windrädern. „Die Windenergie trägt in beträchtlichem Maß zu den Gewerbesteuereinnahmen bei“, betonte er.

Außerdem gilt es, 2009 die interkommunale Zusammenarbeit weiter auszubauen. „Ich staune oft, wie viel Personal sich jede Gemeinde für Aufgaben leistet, die überall anfallen – hier ist ein weites Feld für Entwicklungen“, sagte Hinrichs.

Im Anschluss ehrte der Bürgermeister die Bezirksvorsteher Reinhold Rose und Wilhelm Frerichs, die Sportler Lars Wagner, Eike Held und Kevin Kutsche sowie Petra Engelbart, Ingrid Janßen, Hanna Ortgies, Irmgard Polter, Ingeborg Weihusen und Klaus Lammers, die 2008 besonders aufgefallen sind (die NWZ berichtet Montag ausführlich).

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