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NWZonline.de Region Friesland Kultur

HERBSTTAGUNG: Gelbe Säcke für Müll oft zu dünnhäutig

07.11.2006

MARIENSIEL Die Bürgervertreter sehen auch Mängel in der Entsorgung von Elektro-Kleinschrott. Zwei Annahmestellen im Landkreis Friesland reichten dafür nicht aus.

Von Annette kellin MARIENSIEL - Wenn es auf Balkonen und kleinen Hinterhöfen von Mäusen und Ratten wimmelt, ist es mit der Hygiene nicht weit her. Solche Zustände würden aber durch das derzeitige Entsorgungssystem über die „gelben Säcke“ provoziert, bemängelten die Mitglieder des Bürgervereins Mariensiel auf der Herbsttagung der Bürgervereine und Dorfgemeinschaften.

Kurt Pirle, Vorsitzender des gastgebenden Bürgervereins Mariensiel, begrüßte außergewöhnlich viele Vertreter der Bürgervereine und Dorfgemeinschaften. Ziel der Tagung war es, die Agenda für die Frühjahrstagung auszuarbeiten. Hier sollen Themen zur Sprache kommen, die vielen Bürgern unter den Nägeln brennen. Eingeladen wird hierzu traditionell auch der Landrat, der sich den Fragen und Forderungen der Bürgervertreter stellt. Ziel ist natürlich, dass möglichst viele Missstände im Sinne der Bürger beseitigt werden.

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Einer dieser Missstände ist nach Ansicht vieler Bürgervereine das Entsorgungssystem über den gelben Sack. Vom Entsorgerbetrieb würden die Bürger beschuldigt, die Säcke zweckentfremdet zu nutzen, denn der Rücklauf läge nur bei 50 Prozent.

„Die Tüten sind viel zu dünn und reißen entzwei – also benutzt man gleich eine doppelte Lage“, erklärte Hans Simon, 2. Vorsitzender in Mariensiel. Außerdem reichten die Tüten im Müllständer nicht mehr bis zum Boden, was das Ausreißen noch begünstige. Viele Menschen hätten keine Gelegenheit, die Tüten im Haus zu lagern. Auch da käme die mangelnde Qualität wieder zum Tragen: „Die Tüten sind so dünn, dass jede Maus, jede Ratte sich ein Loch nagen und im Abfall hemmungslos vermehren kann“, wurde beklagt. Es müsse eine bessere Lösung geschaffen werden, dazu sollte der Landrat im Frühling Stellung nehmen.

Unzufrieden sind die Vertreter der Bürgervereine auch mit der neuen Verordnung zum Thema Elektro-Kleinschrott. Hier müsste für mehr Annahmemöglichkeiten gesorgt werden. „In einem so großen Landkreis reicht eine Annahmestelle in Wiefels und eine in Hohenberge bei weitem nicht aus.“

Außerdem soll es um das Thema Radwege gehen. Vielen Radfahrern falle auf, dass die Wege fast gar nicht vom Grün befreit würden, das von den Kanten in den Weg hineinhänge. Das sei vor allem in der nassen Zeit sehr gefährlich, wurde bemängelt.

Die Frühjahrstagung der Bürgervereine findet Ende April/Anfang Mai in Horsten statt.

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