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Premiere: „Geld verdarvt den Charakter“

14.02.2011

BOCKHORN Aufmerksam verfolgten am Sonnabend 230 Zuschauer im ausverkauften Saal des Hotels Hornbüssel in Bockhorn die Wanderungen zweier Aktenkoffer. Hin und her ging es in der neuen Komödie der Theatergruppe Bockhorn, „Geld verdarvt den Charakter“, einer plattdeutschen Geschichte von Ray Cooney. Die Zuschauer hatten hör- und sichtbaren Spaß, Beifall auf offener Bühne gab es für die Schauspieler. Und anschließend wurde in festlicher Garderobe der Theaterball gefeiert.

Es war die 20. Inszenierung der Theatergruppe, die einst aus der Landjugend Friesische Wehde hervorgegangen war. Das nahm der Bockhorner Bürgermeister Ewald Spiekermann zum Anlass, den beiden Schauspielern Hergen Brunken und Klaus Kuhlmann, die von Anfang an dabei sind, Ehrenteller der Gemeinde zu überreichen: „20 Jahre lang hat die Truppe zusammengearbeitet, 20 Jahre lang hat sie uns Freude bereitet. Kultur pur, und wir haben viel gelacht – das ist in der heutigen Zeit sehr wichtig.“

Dann erschien Jörn Lubitz auf der Bühne und stellte das Ensemble vor: Klaus Kuhlmann als „unbedeutender Buchhalter Henry“, Sabine Krüger als „seine hübsche, aber gewöhnliche Frau Anne“, Hergen Brunken als „dreisten Wikko mit Schwächen“, Frauke Hayen als dessen „dralle, fröhliche Frau Elli“, Olaf Foorden als „Mann mittleren Alters mit einem wissenden Funkeln in den Augen“, Änne Lipskoch als „aufmerksame freundliche Seele – bis sie provoziert wird“, und Thais Oltmanns als „dynamischen Taxifahrer mittleren Alters“.

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Diese Leute hatten es dann mit den Aktenkoffern zu tun. Mal war eine Million Euro drin, mal nur Käse und Mayonnaise, und am Ende war das Geld dann doch in ... Halt! Das soll hier nicht verraten werden, denn natürlich geht es jetzt erst richtig los mit den Aufführungen. Viel Techtelmechtel unter der Decke, eine Katze spielte auch eine wichtige Rolle, und zum Schluss blieb Wikkos Erkenntnis: „Ich habe es aufgegeben, irgendetwas gegen irgendetwas zu haben“, denn wie meistens im Leben behalten die Frauen sowieso das letzte Wort.

Gespielt wird am 18., 19., 20., 22., 24., 25., 26. und 27. Februar sowie am 2., 3., 4. und 5. März jeweils um 20 Uhr im Hotel Hornbüssel. Karten sind im Vorverkauf bei Eisenwaren-Drenkwitz, Gartenstraße 4, Telefon. 04453/7534, zu erhalten.

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