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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Getanzt, gesagt und gesungen

19.01.2010

Viel geübt und flott getanzt: Einmal haben die Garden der Karnevalsgemeinschaft „Waterkant“ Dangastermoor gezeigt, dass sie nicht umsonst zu den vielfach prämierten Garden der norddeutschen Karnevalsvereine zählen. Trainiert werden die Minigarde von Stefanie Wilhelmi und Petra Renken, die Kindergarde von Gitte Meyer und Tomke Popken, das Tanzmariechen der Kindergarde von Elvisa Rusniok, die Matrosengarde von Sandra Jung und die Prinzengarde von Melanie Stelter. Ihnen überreichte Bürgermeister Gerd-Christian Wagner

Blumensträuße.

Einige bislang ungesagte Worte zum Thema Vareler Wirtschaft ließ der Grünen-Ratsherr Christoph Hinz in seiner viel beklatschten Büttenrede beim Bunten Abend vernehmen. Von dem früheren Grünen-Fraktionsvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Hans-Joachim Janßen sei er über die Befindlichkeiten in der Vareler Wirtschaft aufgeklärt worden. Nie solle er etwas gegen die Kartonfabrik und gegen das Airbus-Werk sagen. „Das sind heilige Kühe“, soll Janßen gesagt haben. Diese Empfehlung lasse er beim Bunten Abend außer Acht, um sie sich in einer Art Befreiungsschlag von der Seele zu reden, sagte Hinz zur Papier- und Kartonfabrik: „Die Kartonfabrik ist hässlich, sie ist laut und sie stinkt. So das musste sein. Jetzt geht es mir besser.“ Hinz hatte noch andere Beobachtungen zu Vareler Befindlichkeiten. Thema Straßenbeleuchtung. „Die SPD will das gar nicht lösen. Sie braucht

das Thema für die nächste Kommunalwahl.“ Wahrscheinlich spekuliere die SPD auf die

3500 Unterzeichner für das Wiedereinschalten der Straßenbeleuchtung als Wählerstimmen. Das mache schon ein Drittel der Stimmen aus. Und noch eine Erkenntnis zum Thema Finanzen in Varel: „Wir Bürger haben mehr Grund, uns volllaufen zu lassen. Wer jetzt sagt, Alkohol ist keine Lösung, der hat in Chemie nicht aufgepasst.“

Hinz trat mit seiner Büttenrede in die Tradition anderer Kommunalpolitiker. Der damalige Vareler CDU-Ratsherr Tassilo Groß hatte vor fünf Jahren mit einer wunderbaren Büttenrede brilliert (die übrigens auch die Finanzen zum Thema hatte), im Vorjahr waren Bockhorns Bürgermeister Ewald Spiekermann und Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner als Mönche (Bruder Ewald und Bruder Christian) aufgetreten. Wagner wie Spiekermann, ebenfalls Fred Gburreck (stellvertretender Bürgermeister von Zetel) und der stellvertretende Landrat Olaf Lies (Sande) waren Gäste beim Bunten Abend.

In Varel kein Unbekannter ist Markus Weise (26). Er trat als Brisko Schneider beim Bunten Abend der KG „Waterkant“ im Jahr 2008 auf, und auch bei seinem jüngsten Auftritt – diesmal als schwarzkostümiertes Tanzmariechen gekleidet – gab der talentierte Künstler den Brisko Schneider. Weise spielt beim Niederdeutschen Theater Delmenhorst und ist in Ganderkesee als Moderator beim Fasching geschätzt. Bereits 2006 war er bei einer „Comedy-Nacht“ im Kursaal in Dangast zu erleben, der gelernte (und mehrfach ausgezeichnete) Tischler entwickelte das Bühnenbild für die Freilichttheaterinszenierung „Der Friesenhäuptling Edo Wiemken“ in Dangast (Regie: Thomas Willberger) im Jahr 2008. Eine breites Publikum sah ihn beim Casting, der Auswahl der Schauspieler, für den Film „Wicki und die starken Männer“ von

Bully Herbig. Weise hatte sich im Jahr 2008 in der Casting-Show als Gorm beworben. Die Filmrolle bekam er indes nicht.

Sangesfreudig zeigte sich erneut Elferratsmitglied Lars Oberbeck. Der frühere Prinz und Organisator des Karnevalsumzugs begrüßte die Gäste des Bunten Abends mit dem Vareler Karnevalslied „Moin, moin, moin“ – und alle schunkelten mit.

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