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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Fest wird immer attraktiver und jünger

10.09.2018

Grafschaft Grafschaft hat eine neue „Brunnen-Regierung“: Beim Brunnenfest am Wochenende übernahm Ulrich Klasen das Amt und die Kette des scheidenden Brunnenmeisters Michael Hinrichs, der ein Jahr die Position innehatte. Als Brunnenkönigin wählte sich Klasen Wiebke Gruenberg, die das zierliche Kettchen von Irmgard Schenk übernahm. Am Sonntag führte das frisch ins Amt gehobene Paar den Festumzug zum 58. Brunnenfest im toll geschmückten Korsowagen an und winkte den Schaulustigen am Straßenrand fröhlich zu.

Auch wenn immer wieder dunkle Wolken über den Himmel zogen und nicht konsequent dicht hielten, so waren doch die wichtigen Programmpunkte des Fests in buchstäblich trockenen Tüchern. Angefangen beim Laternenumzug am Freitagabend, der vom frisch ausgewählten Kinderpaar Emma und Max angeführt wurde, die im Korsowagen mit dem „alten“ Brunnenpaar durch die Straßen fuhren, über den großen Flohmarkt am Sonnabend, bei dem Händler und Kunden sich überaus zufrieden äußerten, bis hin zum Festumzug, der von einer Reiterstaffel und dem Musik- und Majorettenzug „Friso“ aus Varel begleitet wurde, konnten die Regenschirme in der Tasche bleiben. „Das Fest steht und fällt mit dem Wetter, und wir hatten diesmal perfektes Wetter“, freute sich der Vorsitzende des Brunnenvereins, Thomas Blütgen.

Was aber vielleicht noch wichtiger ist: Die Grafschafter hatten Lust zum Feiern, überall erlebte man fröhliche Menschen. Dazu trug natürlich auch das Programm bei. So präsentierten am Samstag beim Seniorennachmittag die „Moorladies“ aus Ovelgönne viel Witziges „up platt“, die „Hupfdohlen“ vom TuS Glarum sorgten für den richtigen Schwung. Am Abend platzte das Zelt aus allen Nähten, gefeiert wurde zur Musik von den „Music Brothers“ bis zum frühen Morgen – und zwar „sehr harmonisch und vor allem friedlich“, bilanzierte Blütgen.

Gestern Morgen war allerdings ein wenig die Luft raus: Nach dem plattdeutschen Gottesdienst mit Frerich Eilts gingen viele nach Hause. Schade, denn der Frühschoppen mit „Elvis aus Friedeburg“, Michael Runck, der neben dem „King of Rock’ n Roll“ auch Peter Alexander, Johnny Cash, Hans Albers und viele andere stimmgewaltig präsent hatte, bot ein tolles Programm.

„Wir werden noch daran arbeiten, dass die Leute wissen, dass es sich lohnt, zu bleiben“, so Blütgen. Überhaupt sieht er optimistisch in die Zukunft des Brunnenfests: Nicht nur das 59. sondern auch das 60. Brunnenfest werde es ganz bestimmt geben. „Und das Fest wird immer attraktiver und immer jünger“, macht der Vorsitzende neugierig.

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MusicBrothers | Brunnenfest

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