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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Großes Rangieren in neuer Halle

22.11.2013

Jever Die Außenarbeiten am neuen Gebäude des Feuerwehrmuseums Jever an der Florianstraße sind abgeschlossen. Die Innenarbeiten wie Putz und Elektrik laufen jetzt an. Im 2014 soll die Erweiterung des Museums des Oldenburgischen Feuerwehrverbands feierlich eröffnet werden.

Zurzeit sind die Feuerwehr-Oldtimerfreunde bereits dabei, alte Feuerwehr-Fahrzeuge aus der alten Halle in die neue umzustellen. Und auch all die Fahrzeuge, die in angemieteten Hallen in Jever untergestellt sind, werden nun in der neuen Halle geparkt. „Das wird alles etwas eng, ich bin gespannt, wie wir das hinbekommen“, sagt Dieter Vahlenkamp, Vorsitzender der Feuerwehr-Oldtimerfreunde.

Auf dem hinzugewonnenen Platz in der alten Halle wollen die Oldtimerfreunde im Winter weitere Ausstellungsstücke präsentieren, die bislang nicht gezeigt werden konnten, sagt Vahlenkamp.

Als eines von 56 Feuerwehrmuseen in Deutschland bietet auch das jeversche Museum die Möglichkeit, Geschichte zu erleben: es ist ein Schaufenster des deutschen Feuerwehrwesens mit lokalem Bezug.

Die Feuerwehr-Oldtimerfreunde Jever gründeten sich 1999, die mehr als 80 Mitglieder haben sich Pflege und Erhaltung von historischen Feuerwehrfahrzeugen und Gerätschaften zur Aufgabe gemacht. Im Jahr 2000 begannen sie, das Feuerwehr-Museum Jever für das Oldenburger Land aufzubauen, das im Mai 2004 eröffnet wurde. 2011 wurde das Museum an den Oldenburgischen Feuerwehrverband angeschlossen.

Seit 2012 wird an dem Anbau an den ehemaligen Güterschuppen gebaut. Geachtet haben die Feuerwehr-Oldtimerfreunde bei der Planung darauf, dass sich das neue Gebäude mit der alten Museumshalle zu einem homogenen Ensemble verbindet. Auf rund 700 Quadratmetern Ausstellungsfläche – davon 500 Quadratmeter Fahrzeughalle – bildet das Museum künftig eine Art Erlebnislandschaft, in der die historischen Objekte vom einfachen Ledereimer bis zu den Feuerwehrfahrzeugen des 20. Jahrhunderts anschaulich zur Geltung kommen.

Das Feuerwehrmuseum in Jever zeigt die Geschichte des aktiven wie passiven Brandschutzes nicht nur als ein Sondergebiet der Technikgeschichte, sondern auch in seiner Verbindung zu Zeit-, Kultur- und Sozialgeschichte. Die Handdruckspritze vom Ende des 19. Jahrhunderts und „moderne“ Tanklöschfahrzeuge lassen erkennen, wie sich das Feuerwehrwesen in der Region entwickelt hat.

Unter den Exponaten des Museums befinden sich Atemschutztechnik, Meldetechnik und das Archiv des Oldenburgischen Feuerwehrverbands. Dem Erhalt der Normfahrzeuge, die die Wegbegleiter der Freiwilligen Feuerwehren seit dem Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg waren, widmen die Feuerwehr-Oldtimerfreunde ihr besonderes Augenmerk. Gerade Ausrüstungen kleinerer Wehren sind deshalb ebenso berücksichtigt wie Sonderfahrzeuge, etwa das Löschfahrzeug der NWO Wilhelmshaven mit Baujahr 1971.

Darüber hinaus sind in den Ausstellungshallen verschiedene kleinere Ausstellungen mit den Schwerpunkten Tragkraftspritzen, Feuerlöscher und Feuerlöschpolizei untergebracht.

Zurzeit ist im Feuerwehr-Museum Winterpause. Für Gruppen werden nach Anmeldung dennoch Führungen angeboten.


     www.feuerwehrmuseum-jever.de 
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