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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Ausstellung: Grüße aus den Schützengräben

14.11.2014

Jever Es ist eine Ausstellung, die eine ganz andere Sichtweisen auf den Ersten Weltkrieg vermittelt: „. . . und noch geht es mir gut“ schrieben viele Männer, die in den Krieg gezogen sind, in kurzen Nachrichten an ihre Familien. Unter diesem Titel eröffnet am Sonntag, 15. November, um 15 Uhr im Schlossmuseum Jever eine Sonderausstellung, die Feldpostkarten von Männern aus der Region zeigt.

„Obwohl es unendlich viel Leid im Krieg gab, spiegeln die meisten Nachrichten dies gar nicht wider“, sagt Museumsleiterin Professor Dr. Antje Sander. Ihr war wichtig, etwas über den Ersten Weltkrieg zu zeigen, das aus einer persönlichen Wahrnehmung stammt. Gleichzeitig wollte sie einen regionalen Bezug herstellen.

Sander fiel auf, dass viele Nachrichten zwei Sichtweisen verbindet: Auf der einen Seite wird auf den Feldpostkarten deutlich, dass viele Männer von ihren Erlebnissen berichten, manchmal so, als würden sie touristische Attraktionen wahrnehmen.

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Auf der anderen Seite schrieben sie sehr emotionalen Dinge an ihre Familien. „Es ist interessant, wie beide Aspekte in einer Nachricht vereint wurden“, meint Antje Sander. „Die Ausstellung hat mir verdeutlicht, welch unendlich kostbares Gut der Frieden ist“, sagt sie.

Auffällig sei zudem, dass in einigen Familien wöchentlich und teilweise sogar mehrmals am Tag Postkarten geschrieben wurden. Allein von der Familie Peeks in Reepsholt hat Mareike Spiess-Hohnholz, Mitinitiatorin der Ausstellung, mehr als 400 Karten gezählt.

Jörg Heiduk, Geschäftsführer der Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherung und Förderer der Ausstellung, betont, wie spannend er die Ausstellung findet. „Zum einen finde ich den regionalhistorischen Bezug interessant, zum anderen aber auch das Erleben der handelnden Personen aus der Zeit.“ Zweiter Förderer ist Udo Unger, Geschäftsführer der Stiftung Kunst und Kultur der LzO. „Die Ausstellung kann gerade jungen Menschen das damalige Geschehen aus persönlicher Sicht übermitteln“, meint Unger.

Für Schulklassen, die an einem Besuch interessiert sind, besteht sogar die Möglichkeit, sich vorab Material zukommen zu lassen, um sich mit Hilfe von Auszügen der Briefe und Postkarten vorzubereiten. Zudem gibt es Audiostationen und einen Bildschirm, an dem Postkarten zu sehen sind.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwztv.de/friesland 
Antje Brüggerhoff Agentur Hanz / Redaktion Jever
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