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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Guter Draht zu den Fans

16.08.2011

Einen guten Draht hat Volksmusik-Star Margot Hellwig (70) zu ihren Fans. So ließ sich die Tochter der legendären Maria Hellwig am Sonntag vor ihrem Altstadtfest-Auftritt auf dem Kirchplatz in Jever geduldig fotografieren und schrieb Autogramme – und das trotz Nieselregens. Ein besonders treuer Fan ist Brigitte Nattermann aus Dornum, die mit ihrem Mann Wulf Nattermann extra nach Jever gekommen war, um den Auftritt der Sängerin mit der glockenhellen Jodel-Stimme zu erleben. Mit dabei hatte sie ein selbst gezeichnetes Porträt der Künstlerin, das sie sich von Margot Hellwig signieren ließ. Eine Stunde lang trotzte Margot Hellwig, die im rosafarbenen Dirndl auftrat, dem Regen. Immer wieder verließ sie die Bühne, um sich unters Publikum zu mischen und mit ihren Fans zu schunkeln. Der Volksmusik-Star blieb zwei Nächte in Jever und logierte im Hotel am Elisabethufer von Anton-Wilhelm Janssen und Mary Eilers. Sie wollte die Gelegenheit nutzen und sich an der Küste etwas entspannen.

Weniger Zeit hatte Nachwuchs-Star Axel Fischer, der am Sonntag mit seinen Party-Hits („Traum von Amsterdam“, „Du trägst keine Liebe in Dir“) auf dem Alten Markt für Stimmung sorgte. Er kam erst zehn Minuten vor seinem Auftritt in Jever an und reiste gleich anschließend wieder ab. Trotz des Reisestresses bot er eine tolle Show und schaffte es, das Publikum, das sich zunächst unter Dächern und Zelten vor dem Regen versteckte, vor die Bühne zu holen. Nach ihm bot die Glamrock-Band Sweety Glitters eine schrille Bühnenshow. Mehrere Jahre lang gehörte die Bühne auf dem Alten Markt am Sonntagnachmittag den Big Maggas – eigenen Angaben zufolge die härteste Boygroup der Welt. In diesem Jahr wollte Altstadtfest-Organisatorin Maike Theesfeld vom Stadtmarketing mal etwas Neues ausprobieren und landete auch mit Sweety Glitter einen Volltreffer. Die Jungs der Band Big Maggas nahmen ihr das nicht übel: Sie nahmen als Gäste am Altstadtfest teil und konnten so endlich mal feiern – schließlich hatten sie frei.

  Beschaulicher als vor den Musikbühnen ging es während des Altstadtfests am Von-Thünen-Ufer zu, wo das rollende „Dörpmuseum Münkeboe“ für Aufsehen sorgte. Der rührige Verein, der das Museum zwischen Aurich und Norden ehrenamtlich trägt, war mit acht Wagen angereist, auf denen er historisches Handwerk in nachgebauten Werkstätten demonstrierte. Es wurde gesponnen (ovales Bild), gemahlen, gebacken, geschmiedet und geschnitzt. „Etwa 50 Mitglieder sind vor Ort“, berichtete Rolf Diekmann, der in historischer Tracht in einer alten Bauernküche Platz genommen hatte. Stadtmanager Jochen Gemeinhardt war begeistert von der Museumsmeile: „Wir haben immer darum gekämpft, das Von-Thünen-Ufer in das Fest mit einzubeziehen – dank des Dörpmuseums ist uns das diesmal hervorragend gelungen“, sagte er. Das „Dörpmuseum“ ist bis zum 31. Oktober dienstags bis sonntags von 10 bis 17.30 Uhr geöffnet (Telefon  04942/1771).

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Restlos ausverkauft war wieder einmal die Erbsensuppe, die die Luftwaffe traditionell auf dem Altstadtfest verkauft. Vor einigen Jahren hat die in Upjever stationierte Luftwaffeninstandhaltungsgruppe 21 die Aktion von der Fliegerhorststaffel übernommen. Neben dem Erbsensuppenverkauf organisieren die Luftwaffen-Angehörigen jedes Jahr auch eine große Tombola. Der Erlös kommt der auch für Friesland zuständigen Kinderklinik sowie sozialen Projekten im Jeverland zugute. 18 Freiwillige waren im Einsatz, um Erbsensuppe zu verteilen und Lose zu verkaufen, darunter auch der Kommandeur der Einheit, Oberstleutnant Ralf-Dieter Holtz. Zwar konnte noch kein Kassensturz gemacht werden. Organisator Stabsfeldwebel Rudolf Stemmermann ist sich aber sicher, dass wieder rund 10 000 Euro für den guten Zweck gespendet werden können.

Zum 30-jährigen Bestehen der Hooksieler Renntage auf der Jade-Rennbahn überreichte der Präsident des Hauptverbands für Traberzucht, Heinz Tell, beim abschließenden Familienrenntag am vergangenen Sonntag die „Große Medaille in Bronze“ an den Vorsitzenden des Hooksieler Rennvereins, Günther Lühring. Der Hooksieler Rennverein hat in den vergangenen 30 Jahren die einstige „Matschbahn“ am Deich in eine professionelle Rennbahn verwandelt und zum Austragungsort der beliebten Hooksieler Renntage gemacht. Die einstige Idee einer regionalen Rennbahn entwickelte sich über die Jahre zu einem festen Bestandteil des friesischen Veranstaltungskalenders, der weit über die Region hinausstrahlt. Heute reisen sowohl die Zuschauer als auch die Teilnehmer von Holland und aus ganz Deutschland an, um die Renntage direkt am Meer zu genießen.

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