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NWZonline.de Region Friesland Kultur

THEATER: „Hände hoch, alle rüber an die Wand!“

08.03.2005

SILLENSTEDE SILLENSTEDE - „Hände hoch – alle rüber an die Wand !“ ruft Gangster Lars (Heiko Nordhausen) und fuchtelt wild mit der Pistole. Die Beteiligten gehorchen. Doch Entwarnung, es fällt kein Schuss, es fließt kein Blut, es ist ja alles nur gespielt.

Spannend und höchst vergnüglich ist die Kriminalposse „Diamantenroulette“, mit der jetzt das Sillensteder Dorftheater „Die Friesenspieler“ Premiere feierte. 180 Zuschauer wollten das Stück sehen und auch die zweite Aufführung am Sonntag im „Sillensteder Hof“ sorgte für ein volles Haus.

Begonnen hatte die Geschichte mit einer Zechtour von Fritz Sander (Alfons Birner) und dessen Freund Udo (Ewald Obermark), der zum Schluss sein Auto etwas unsanft unter einem starken Baum „geparkt“ hatte und nur die Zulassungsschilder und ein Kissen aus dem Fahrzeug retten konnte. „Meine Frau Helga (Hilde Obermark) kocht vor Wut, wenn sie davon erfährt“ verriet er seinem Freund.

Beide ahnten nicht, dass Gangster Lars und seine Gangsterbraut Chantal (Martina Willms) den Diamanten, den sie kurz vorher entwendeten, im fraglichen Kissen deponiert hatten. Das Kissen warfen beide zu Hause zu vielen weiteren gleich aussehenden Kissen auf das Sofa.

Damit hatten sie das Gangsterpaar am Hals, das nun alles daransetzte, sich wieder in Besitz des edlen Steinchens zu bringen. Der Gangsterbraut waren dabei alle Mittel recht – auch ein kleines Abenteuer mit den beiden Freunden. Die ungebetenen Gäste stellten sich beide wechselseitig der Familie als Nichte und deren Mann vor und sorgten damit für zusätzliche heitere Verwicklungen.

An der Suche nach dem Schatz hatte nur Oma Findeis (Gesine Gericke) ihre Freude, denn sie hielt alles für eine unterhaltsame Kissenschlacht und hatte zudem Gefallen an Lars gefunden. Lediglich Tochter Inge Sander (Annika Theiß) kam die gesamte Sache doch fraglich vor. Sie suchte die Hilfe ihres Freundes Olaf, einem Polizeibeamten (Florian Ullrich), der mit Kollegin Tanja (Imke Dirken) schließlich für Aufklärung sorgte und dabei die beiden Trunkenbolde in einem guten Licht erscheinen ließ. Belohnung für den Ermittler: Die Hand von Tochter Inge . . .

Die Kriminalposse von Walter G. Pfaus war von Bärgel Jakob gekonnt in Szene gesetzt. Sie hatte dazu Spielhandlungen umgestellt und auch plattdeutsche Passagen eingefügt, die eine echte Bereicherung waren und die Hilde Obermark gekonnt spielte.

Als Souffleuse wirkte Ingrid Dederichs, um die Maske kümmerten sich Ilka Leier und Conny Felten, und hinter der Bühne sorgten Renate Drossel, Christian Drossel und Roswitha Theiß für einen reibungslosen Ablauf. Aktiv waren schon vorher Ewald Obermark im Bühnenbau, Werner Saebens bei der Bühnenmalerei und Karl Eilts in der Beleuchtung.

Über den Verbleib des Diamanten können sich Theaterfreunde noch bei den Aufführungen am morgigen Mittwoch (9. März), am Freitag (11. März) oder am Sonnabend (12. März) jeweils ab 20 Uhr im „Sillensteder Hof“ informieren. Es gibt noch letzte Karten an der Abendkasse.

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