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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Happy-End mit 1a-Bioqualität

22.10.2013

Schortens Das haben sich Babs, Sille und Kati etwas anders vorgestellt: Ihr „rein biologischer“ Hofladen läuft nicht wirklich rund. Es fehlen nicht nur die Kunden, auch muss schon mal Fleisch aus dem Supermarkt dazugekauft und auf „rein biologisch“ umetikettiert werden. Und als dann noch die Melkmaschine ihren Geist aufgibt, ist der Katastrophenzustand schon fast komplett.

Doch an einem Grundsatz halten die drei Frauen mit unterschiedlich gescheiterten Männerbeziehungen eisern fest: Kein Mann soll mehr einen Platz in ihrer kleinen landwirtschaftlichen Gemeinschaft erhalten.

Jedoch sogar das stimmt schon nicht mehr. Die bodenlos naive Sille (Carola Holm) hat sich längst von ihrem heimlichen Freund überreden lassen, auf dem Heuboden eine kleine Plantage mit einer Pflanze namens Cannabis zu natürlich „rein medizinischen Zwecken“ einzurichten.

Dass dieser Freund, der als Frau verkleidet durch die Szene geistert, in St. Pauli eigentlich „Kiffer Karl“ (Ewald Stöhr) genannt wird, erfährt sie aber erst später.

Erst als der Manager Bertram Poggensee (Thorsten Wiemken), der aus seiner Firma ausgestiegen ist, auftaucht und bereit ist, auf dem Hof als Knecht zu arbeiten und dafür auch noch gutes Geld zu zahlen, werfen auch Babs (Petra Johanning-Janssen) und Kati (Rieke Kipping) ihre Grundsätze über Bord. Und als sich dann ein Hofprüfer ankündigt, nutzt Knecht Bertram die Gelegenheit, auch seine Pläne zu verwirklichen.

Mit jeder Menge Komik, Klamauk und Spielfreude wuseln sich die drei Frauen durch die Unbilden des Lebens. Von der verantwortungsvollen Chefin Babs über die schräg-schrille Ulknudel Sille bis zur etwas heulsusigen Kati, die ihrer vergangenen Liebe nachtrauert, bieten die drei schon Volkstheater vom Feinsten. Und – wie es sich gehört – das Happy End ist unausweichlich und auch „rein biologisch.“

Das Stück von Fred Redmann war mit der Inszenierung der Heimatbühne Schortens zum ersten Mal überhaupt zu sehen. Der Autor war begeistert von der Premiere und spendete – wie das Publikum – ein ums andere Mal Szenenapplaus.

Noch fünfmal haben Theaterfreunde Gelegenheit, sich die Komödie im Bürgerhaus anzusehen. Das nächste Mal öffnet der Bioladen im Bürgerhaus am Freitag, 25. Oktober. Weitere Aufführungen gibt es am kommenden Sonntag, 27. Oktober, um 15 und 20 Uhr sowie am Freitag, 1. November, und Sonntag, 3. November, um jeweils 20 Uhr.

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