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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Haushaltsgeräte eignen sich bestens zum Trommeln

12.03.2012

JEVER „Eins, zwei, drei, vier“, gibt Musiker Benjamin Meier den Takt vor. Alle Teilnehmerinnen haben Boomwhacker in den Händen. Das sind Klangröhren, die aus unterschiedlich langen Kunststoffröhren bestehen. Beim Schlagen des Boomwhackers auf beliebigen Gegenständen ergeben sich die unterschiedlichsten Töne.

Noch sitzen die Teilnehmerinnen und bekommen beim Schlagen ein Gefühl für verschiedene Rhythmen. Später geht es im Stehen weiter. „Je kürzer die Kunststoffröhren, umso höher sind die Töne und umgekehrt“, erklärt Workshopleiter Benjamin Meier den Frauen. Der Trommel- und Cajonworkshop findet im Rahmen des Internationalen Frauentags statt. Erstmals wurde die Veranstaltung in der Montessori-Werkstatt angeboten.

Nach einem kurzen Aufwärmen mit Tanzmusik aus den verschiedenen Erdteilen und einem kurzen Einstieg in die Rhythmik, geht es weiter. Jetzt sollen sich die Teilnehmerinnen bereits eine eigene Schlagabfolge ausdenken und die anderen spielen es nach. „Das ist anstrengend“, sagt eine Teilnehmerin und meint nicht nur die notwendige Konzentration, sondern auch die Bewegungen.

„Wir lassen uns von der Musik leiten und versuchen unseren eigenen Rhythmus zu entdecken“, erklärt Tina Haartje-Graalfs, Leiterin der Montessori-Werkstatt. Zum Einsatz kommen auch Haushaltsgeräte wie Gemüsereiben, Kochlöffel, Klobürsten oder Schrubber. Damit lässt sich ebenfalls gut trommeln.

Doch Hauptziel ist, mit den aus Mexiko stammenden Cajon-Boxen, auch Kistentrommel genannt, zu arbeiten. „Dafür braucht man keine Vorerfahrung, die Grundschläge können die Frauen an einem Nachmittag erlernen“, erklärt Meier, der in Jever eine Schlagzeugschule betreibt. Zwischendurch gibt es einen kleinen Imbiss, schließlich verbrauchen richtige Schlagzeuger bis zu 300 Kilokalorien in der Stunde.

Am Ende haben die Frauen sich ein eigenes Lied an den Cajons erarbeitet und viel Spaß gehabt. Alle haben den Alltag hinter sich gelassen und den Kopf frei bekommen und das war schließlich Ziel. Und wer weiß, vielleicht steigt die ein oder andere nach diesem Nachmittag tiefer in die Materie des „Kistentrommelns“ ein.

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