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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Ausstellung                           : Hier entsteht ein Druck-Unikat

21.05.2015

Dangast /Varel Im Kindergarten heißt es Kartoffeldruck, in der Schule wird daraus der Linoleumdruck – die Technik bei der mittels Schnitzen, Farbaufrollen und Papierdruck ein Bild entsteht. Zur Perfektion dieser künstlerischen Gestaltung hat es Karl-Heinz Proll, genannte „Kalle aus Varel“, gebracht.

Seine arbeitsintensiven Unikate werden in einer an diesem Freitag, 22. Mai, um 17 Uhr beginnenden Ausstellung im Alten Kurhaus, An der Rennweide 46, gezeigt. Sie ist in den kommenden sechs Wochen freitags bis sonntags sowie feiertags von 9 bis 19 Uhr zu sehen, der Eintritt ist frei.

„Es ist schön, mal wieder einen Künstler aus Varel bei uns zeigen zu können“, sagt Till Krägeloh, Eventmanager des Alten Kurhauses, am Donnerstag beim Aufhängen der Bilder.

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Seit 35 Jahren beschäftigt sich der Elektriker mit Kunst. Anfangs widmete er sich der Malerei und studierte daraufhin Kunsttherapie. „Später habe ich Drucken als Medium für mich erkannt“, sagt Kalle Proll, den die NWZ  in seinem Atelier besuchte.

Deshalb arbeitete er sich in die Holzdruck-Technik ein. Dabei werden aus einem hölzernen Block reliefartig Teile herausgeschnitten. Die bleibenden erhabenen Stellen werden eingefärbt und mit der Hand auf ein Papier gedruckt. Dabei entsteht ein seitenverkehrter Abdruck.

„Beim Holzschnitt ist das gewachsene Holz mit seinen Strukturen, Ästen, seinem Faserverlauf und den Jahresringen sowohl eine Herausforderung in der Bearbeitung als auch eine Bereicherung für die Ideenfindung“, schwärmt der Künstler, während er ein Holzstück so intensiv bearbeitet, dass die Späne fliegen: „Es verbinden sich Malerei und Bildhauerei.“

Eine Weiterführung des Holzschnitts ist der sogenannte verlorene Druck. Dabei wird die Holzplatte nach dem Druck einer Farbe weiter bearbeitet, um dann mit der nächsten Farbe erneut zu drucken. So geht die ursprüngliche Form von der ersten bis zur letzten Farbe verloren und der Druck lässt sich nicht wiederholen. Die so entstandenen Werke wurden deutschlandweit ausgestellt. „Aber eigentlich hänge ich weltweit“, erzählte Kalle Proll. Im vergangenen Jahr lieferte er 25 Auftragswerke nach Taiwan.

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