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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Himmlisches Vergnügen mit Raubkatzen

08.09.2014

Bockhorn Mit „Oléee“ begann der 66. Bockhorner Markt am Sonnabend. Das stand auf dem Plakat für Peter Wegener, den Umzugs-Moderator. Seine Töchter Daniela und Saskia Wegener mit ihren Freunden Thimo Trageser und Maik Carstens hatten quer über die Lange Straße ein großes Banner gespannt, um ihrem Vater zur 20. Präsentation der Parade zu gratulieren. Sichtlich gerührt nahm Wegener die Ehrung und den Beifall der Zuschauer entgegen.

Aber dann war er sofort wieder in seinem Element. Wagen für Wagen, Fußgruppe für Fußgruppe, Musikzug für Musikzug wurde vorgestellt. Der kleine Noel freute sich wie ein Schneekönig, dass er im Polizeiwagen von Erni mitfahren durfte. „Zehn Jahre Ungarn in der Europäischen Union“ – die Freunde aus Vértessomló/Schemling winkten in die Menge, die Vareler Mühlenkönigin samt Prinzessin im Renault-Oldtimer ebenso.

„Je oller, je doller“ zeigten sich die Theaterfreunde aus Bredehorn, die Neuenburger Mädels und der Reitverein Bockhorn feierten ihre Kreismeistertitel, die Marktschreier aus Astederfeld sorgten für Stimmung. Hollywood war ein großes Thema, King Kong, Marylin Monroe und Spiderman gaben sich die Ehre. Das Motto der „Powerfrauen“ hieß: „Himmlisch schön, hässlich heiß“. Der Turnverein Bockhorn warb für seine große Musical-Party am 21. November. Die „Strickfrauen“ hatten sich den Streit um Biogas in Bockhorn vorgenommen: „Müssen wir da rein?“

Der Schützenverein Grabstede bot bayerische Gaudi. Die „Dörpsmus’kanten“ spielen am 21. September in Bad Zwischenahn, die Musikschule Fröhlich am 14. Dezember in Dangast. Der Skatclub Osterforde kritisierte die Parkplatzfinanzierung im Zentrum, die „Lange-Straße-Maut“. Besonderes Aufsehen erregte die Truppe vom Querdamm um Sönke Diuts: Martialisch ihre Uniformen, bemerkenswert das Zitat von John F. Kennedy: „Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, sonst setzt der Krieg der Menschheit ein Ende.“

Gäste waren ein Abi-Jahrgang aus Varel und die Faschingsgruppe aus Horsten. „Pferde sehen – vom Gas gehen“ war ein Spruch, „Sind wir nicht alle ein bisschen Nerd?“ ein anderer. Der Umzug rollte noch, da eröffnete Bürgermeister Andreas Meinen den ersten großen Herbstmarkt der Region. Er dankte Werner Harms, Hartmut Hinrichs und Peter Wegener vom Heimatring für die Organisation des Umzuges.

Auch Meinen ging auf die große Politik ein „Vor 25 Jahren öffnete Ungarn seine Grenzen. Diese Entwicklung ermöglichte die Wiedervereinigung Deutschlands. Diese historische Leistung Ungarns werden wir Deutschen nicht vergessen“ schrieb Meinen seinem Kollegen Jozef Hartdegen aus Schemling ins Stammbuch.


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