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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Hiske Aalken ist vielen Lesern ans Herz gewachsen

28.04.2014

Neustadtgödens Hiske Aalken ist für Regine Kölpin schon lange zur Freundin geworden. „Der Abschied von Hiske fällt mir schwer, aber zum Glück bleibt sie ja in den Lesungen noch ein wenig bei mir“, sagt die Autorin aus Neustadtgödens über die Protagonistin ihrer Bücher.

Auch den Lesern der Trilogie um Hiske Aalken ist die Hebamme ans Herz gewachsen – das zeigte sich bei der ausverkauften Premierenlesung des letzten Teils „Das Signum der Täufer“.

„Viele Leute waren neugierig und haben immer wieder gefragt, wie es mit Hiske weitergeht und natürlich auch, ob sie denn nun ihren Jan Valkensteyn bekommt oder nicht“, erzählt die Autorin. Es freut sie, dass es ihr gelungen ist, ihre Leser für die Geschichte von Hiske zu begeistern, die gleichzeitig viel aus der Historie von Neustadtgödens erzählt. Das neue Buch läuft unter dem Schlagwort „Historischer Roman“. Da wundert sich mancher, der weiß, dass Regine Kölpin eine Vorliebe für Krimis hat. Doch sie habe eine klare Abgrenzung erreichen wollen, sagt die Autorin. Denn im dritten Band geschieht zwar auch ein Mord, dieser steht aber nicht im Mittelpunkt.

Der neue Roman, der auch ohne die beiden ersten Teile der Trilogie verständlich ist, beginnt 1549: Es ist Winter in Ostfriesland, als ein Toter auf der Straße von Emden nach Gödens entdeckt wird. Hinrich Krechting, der einst die Täufer angeführt hat, steht unter Mordverdacht. Jan Valkensteyn, Hiskes Verlobter, wird zudem von einer religiösen Gruppe entführt. Es tauchen geheimnisvolle Bibelbotschaften und Münzen unbekannter Herkunft auf und Hiske Aalken muss einen erbitterten Kampf gegen religiöse Gruppen führen. Packend und gut recherchiert, erzählt Regine Kölpin die Geschichte einer Frau, die in ihrer Zeit sicherlich herausgeragt hätte – wenn sie denn gelebt hätte. Gekonnt sind im „Signum der Täufer“ wieder fiktive Akteure mit historisch belegten Personen verquickt.

Neben den „normalen“ Lesungen gibt es eine eigens für den neuen Band arrangierte „Szenische Lesung“ für alle Sinne. Die Zuhörer werden Szene für Szene durch Bild und Ton ins Geschehen einbezogen. Bild und Musik sind ebenfalls im Hause Kölpin entstanden, unterstützt wurde Regine Kölpin dabei von ihrem Ehemann Frank.

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