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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Historisches verknüpft mit Fiktivem

16.08.2016

Altmarienhausen Kaspar Hauser, Sohn eines hohen Geistlichen und einer Adligen – entstanden aus Gier und Gewalt: Der Säugling muss verschwinden, wird die gesellschaftlichen Normen gewahrt bleiben. So stellt sich Regine Kölpin die Herkunft des legendenumwobenen Kaspar Hauser vor. Ihr neues Buch „Das verlorene Kind Kaspar Hauser“ stellte sie am Sonntag in Altmarienhausen bei „Sandes musikalischer Lesesommer“ vor.

Zum ersten Mal in diesem Jahr war das Wetter so stabil, dass die Lesung draußen stattfinden konnte. Gut 120 Besucher verfolgten die Lesung, die das Duo „Rostfrei“ aus Frank Kölpin und Horst-Dieter Loga begleitete. Neben dem Lied von Reinhard Mey über Kaspar Hauser – an dem laut Regine Kölpin so gut wie nichts den Tatsachen entspricht – stellte das Duo auch eigene Lieder vor.

Regine Kölpin berichtete über ihre umfangreiche Recherche. Kaspar Hauser tauchte als 16- oder 17-Jähriger in Nürnberg auf und kam wenige Jahre später in Ansbach gewaltsam zu Tod. Neben den historischen Fakten, die die Autorin aus Neustadtgödens verarbeitet hat, hat sie auch ihrer Fantasie freien Lauf gelassen. Immer dann, wenn es keine gesicherten Erkenntnisse gibt, hat sie lose Enden durch Fiktion verknüpft. So ist die Abstammung Kaspar Hausers ihrer Fantasie entsprungen und fügt der langen Reihe der Theorien eine frei erfundene hinzu – die aber durchaus so hätte sein können.

Regine Kölpin las etliche Stellen aus der Romanbiografie, verknüpfte sie durch freies Erzählen und ließ das Publikum die mysteriösen Ereignisse miterleben. Sicher ist ihr gelungen, etliche für das Schicksal Hausers zu interessieren.

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