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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Auf 72 Stunden Arbeit folgt dreitägige Party

17.06.2019

Hooksiel Jeder weiß, dass die Landjugend versteht, feste zu feiern. Und zwar nicht nur Partys: Auch den Gottesdienst zum Abschluss des Sommer-Landjugendtags in Hooksiel feierten die Mitglieder der Landjugendvereine aus ganz Niedersachsen – und zwar so stimmungsvoll, dass Hooksiels Pastor Stefan Grünefeld hin und weg war und gleich fragte, ob er nicht auch den nächsten Landjugendtags-Gottesdienst halten dürfe.

Mit dem Gottesdienst endete ein dreitägiges Zeltlager der niedersächsischen Landjugend auf der Wiese direkt hinter der Jade-Rennbahn Hooksiel: Gut 450 junge Leute hatten dort ab Freitagnachmittag campiert und gefeiert, in Workshops Neues erarbeitet und Besichtigungen unternommen.

Organisiert hat den Sommer-Landjugendtag die Landjugend Jeverland – im vergangenen Jahr hatte sie 60-jähriges Bestehen gefeiert und den Zuschlag zum Landjugend-Zeltlager erhalten. Ein bisschen geschafft sah das Orga-team am Sonntagmorgen aus – aber zugleich sehr zufrieden. „Es ist alles gut gelaufen. Die Rückmeldungen sind positiv“, sagen Greta Theilen und Dunja Balog.

Und eine junge Landjugendliche aus dem Harlingerland schwärmt von der tollen Stimmung, der tollen Organisation, der tollen Party.

Wassersport und Wattwanderung, Brauerei- und Molkereibesichtigung, Führungen durch Jever, durchs Marinemuseum und den Jade-Weser-Port waren einige der Angebote.

Ein bisschen in Sorge war das Orga-Team, ob es mit dem Wetter klappt. Tatsächlich gab es einige Regengüsse – doch die störten im Landjugend-Zeltlager keinen. „Dafür gibt’s ja Gummistiefel“, sagt Dunja: Die Pfade, die häufig genutzt wurden, seien etwas verschlammt, aber ansonsten blieb alles trocken.

Pastor Stefan Grünefeld und Axel Scholz am E-Piano hielten einen knackigen kurzen Gottesdienst – doch erst, nachdem die Landjugend Grünefeld fröhlich ein Geburtstagsständchen gesungen hatte. Und Applaus für seine Predigt erhielt er ebenfalls: Er hatte anhand der Geschichte vom Auszug aus Ägypten unter dem Motto „Türen öffnen“ das Lebensgefühl der jungen Leute aufgegriffen. „Wichtig für die junge Generation ist, Türen aufzustoßen und Neues anzugehen“, sagte er.

Unterstützt hatten den Landjugendtag auch die Hohenkirchener Landfrauen und die „Jungen Landdeerns“: Morgens um 6 begannen sie, das Frühstück zu richten. „Das große Zelt war morgens jedes Mal aufgeräumt und sauber – trotz der Fete am Vorabend“, lobt Landfrau Iddem Müller. Auch sie und ihre Landfrauen sind begeistert von der tollen, harmonischen Veranstaltung.

Landesvorsitzende Alena Kastens war von den drei Tagen unter dem Motto „Wir geben Meer“ und dem gemeinsamen Gesang so begeistert, dass sie tatsächlich ein paar Freudentränen zum Abschluss vergoss: „Das spiegelt hier wider, wie toll es hier ist, wie toll der Landjugendtag war, was wir für eine tolle Gemeinschaft wir sind und wie lieb wir uns haben.“

Für ihren Vorstandskollegen Jan Hägerling zeigt das Wochenende: „Vor kurzem haben wir gezeigt, dass wir 72 Stunden arbeiten können - nun haben wir bewiesen, dass wir auch 72 Stunden lang feiern können.“

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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