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NWZonline.de Region Friesland Kultur

In DDR-Puschen auf        Bühne

10.03.2015

Varel Die Party-Szene sitzt schon. Fleißig probt die Theater-AG des Lothar-Meyer-Gymnasiums für ihr Stück „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“. Von Lampenfieber ist bei den 15 Schauspielern noch nichts zu spüren. Obwohl sie an diesem Mittwoch um 19.30 Uhr in der Aula des LMG Premiere feiern.

In dem Stück drehen die Schüler das Rad der Geschichte zurück. Es spielt in der ehemaligen DDR der 1970er Jahre. Der junge Micha Kuppisch hängt gerne mit seinen Kumpels auf dem Spielplatz ab und hört verbotene (West-)Musik. Das gefällt dem Abschnittsbevollmächtigten (ABV) nicht, der ständig und überall kontrolliert.

Premiere an diesem Mittwoch

Zwei Aufführungen des Stücks „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“ werden in der Aula des Lothar-Meyer-Gymnasiums gezeigt. Es ist an diesem Mittwoch, 11. März, und am Freitag, 13. März, zu sehen. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Auf der Bühne stehen: Hauke Kuhlmann, Lucas Stefer, Yasemin Berkenbusch, Denise Lüke, Franka Meyer, Lea Horstmann, Marius Streng, Matthäus Schwerthelm, Jan-Eric Maaß, Moritz Schmidt, Lisa-Marie Junker, Jeremy Oetken, Martje Eilers, Ida Hostmann, Andre Palloks.

„Er ist zuständig für das Wohnviertel und hat die Kontrolle über die Leute, die er sogar verhaften kann“, beschreibt Jeremy Oetken seine Rolle, in der er eine Original-Uniform trägt. Die DDR kennt er nur aus dem Unterricht. Als die Mauer fiel, war er noch nicht geboren.

Premiere an diesem Mittwoch

Zwei Aufführungen des Stücks „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“ werden in der Aula des Lothar-Meyer-Gymnasiums gezeigt. Es ist an diesem Mittwoch, 11. März, und am Freitag, 13. März, zu sehen. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Auf der Bühne stehen: Hauke Kuhlmann, Lucas Stefer, Yasemin Berkenbusch, Denise Lüke, Franka Meyer, Lea Horstmann, Marius Streng, Matthäus Schwerthelm, Jan-Eric Maaß, Moritz Schmidt, Lisa-Marie Junker, Jeremy Oetken, Martje Eilers, Ida Hostmann, Andre Palloks.

Er und seine Mitstreiter haben sich mit der Geschichte „ein bisschen“ beschäftigt. „Wir haben recherchiert. Zum Beispiel, welche Kleidung damals getragen wurde“, sagt Ida Horstmann. Dabei setzten sich die Schüler aber nicht nur mit dem Unrechtsstaat DDR auseinander. Sie schauten auch auf das Soziale: „Es war nicht alles so schlecht, wie es oft gesehen wird“, betont Amelie Hartmann: „Die Frauen wurden zum Beispiel viel besser gefördert.“

Um die Aufführung so detailgetreu wie möglich zu gestalten, hat sich die Theater-AG unter der Regie der Lehrerinnen Mareike Postel und Maren Rogge viele Original-Requisiten für die Kulissen und Kostüme im Internet besorgt. Außer der ABV-Uniform auch noch eine grüne 70er-Jahre-Tapete, blaue Pionier-Halstücher, graue Röcke und gemusterte DDR-Puschen.

Seit dem Sommer laufen die Proben. In zwei Projekttagen wurde das Stück auf der großen Bühne in der Aula eingeübt. „Wir haben erst verschiedene Szenen in unterschiedlichen Besetzungen abgespielt“, sagt Mareike Postel. Nach zwei Monaten stand die Rollenverteilung dann fest.

„Die Schüler waren gleich Feuer und Flamme für das Stück“, berichtet Maren Rogge. „Von der Sprache ist es eher einfach und die Geschichte ist lustig“, sagt sie. Das beweist die Party-Szene ganz eindeutig.


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Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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