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NWZonline.de Region Friesland Kultur

In ehemaliger Kirche spukt es gewaltig

31.03.2015

Hooksiel Einen Moment wird es dauern, bis sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben, dann schweift der Blick verstohlen umher – und es eröffnet sich eine fremde Welt, in der es von bizarren Gestalten nur so wimmelt.

Sie bevölkern Geisterschiff, Friedhof und Unterwelt. Gemeinsam hausen sie in der ehemaligen Neuapostolischen Kirche an der Langen Straße 65 in Hooksiel. Dort hat Familie Minkner in den vergangenen Monaten mit vielen Helfern das Gruseleum eingerichtet, das am Sonnabend, 4. April, ab 15 Uhr erstmals seine Pforten für Besucher öffnet. Ab dann hat das Gruseleum täglich von 15 bis 22 Uhr geöffnet.

Sechs Monate Arbeit

Gut sechs Monate sind vergangen von der Idee bis zur Eröffnung. Die hatte übrigens der achtjährige Elias Minkner, der nach einem Besuch in einer Geisterbahn enttäuscht war und zu seinem Vater sagte: „Papa, das können wir besser.“

Öffnungszeiten des Gruselmuseums

Das Gruseleum an der Langen Straße Hooksiel feiert am Sonnabend, 4. April, um 15 Uhr Eröffnung. Danach ist täglich von 15 bis 22 Uhr geöffnet.

Der Eintritt kostet für Erwachsene 7,50 Euro, für Kinder 5 Euro.

Geeignet ist das Museum für Kinder ab zehn Jahren.

Die meisten Eltern hätten ihrem Kind wahrscheinlich über den Kopf gestrichen und sich eine gute Ausrede für den unerfüllten Wunsch überlegt. Klaus Minkner aber hat daraus eine Geschäftsidee entwickelt: Das Gruseleum ist Gruselmuseum, Spuktheater und Kunstausstellung in einem. Dass das Erfolg hat, darauf hoffen die Minkners jetzt.

„Ich bin Kaufmann, wenn ich Geld investiere, dann will ich auch welches verdienen“, sagt Klaus Minkner, der unter anderem seit einigen Jahren den Flohmarktladen „Findus“ in Schortens betreibt und als Veranstalter unterwegs ist. Eine hohe sechsstellige Summe habe er in das Projekt investiert. Die Grundlagen für das Gruseleum hat Montagebauer Thomas Pietsch gelegt. Er hat Treppen und Galerien und viele weitere Bauten im Gebäude realisiert. Die Wandmalereien stammen vom Maler Burkhart Königshoff, die Holzschnitzereien und das Geisterschiff von Markus Lüpping, die vielen gruseligen Figuren hat Puppenbauer Jörg Ruland von der Figurenwerkstatt Körvenich gebaut.

„Deshalb handelt es sich auch um eine Kunstausstellung“, so Minkner. Ergänzt werden Bauten und Figuren von vielen Antiquitäten, Präparaten und einer Geräuschkulisse der Ton-Spezialisten vom Audio Studio Nord.

Gruselige Szenen

Neben dem Gruselmuseum, in dem mehr als 3000 Exponate zu sehen sind, wird schaurige Unterhaltung geboten. Unter Regie von Martina Minkner werden Schauspieler den Puppen Gesellschaft leisten und es den Besuchern schwer machen, zwischen lebendig oder nicht zu unterscheiden. Auch kleine Gruselszenen werden die Schauspieler spielen.

„Dabei ist es wichtig, dass es sich hier um Grusel und nicht um Horror handelt“, betont Minkner. Die schaurige Atmosphäre werde zwar einen bleibenden Eindruck hinterlassen, aber niemandem zu Tode ängstigen. Daher ist das Gruseleum auch für Kinder ab zehn Jahren geeignet. Familie Minkner rät den Besuchern: „Lassen Sie sich Zeit und entdecken Sie die Details.“

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