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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Flüchtlings-Schicksale hautnah

02.02.2018

Jever Was erleben junge Menschen im Kongo, die vor dem Bürgerkrieg flüchten? Welche Ängste und Hoffnungen haben sie, wenn sie ihr Heimatland verlassen? Die katholische Pfarrei St. Benedikt Jever/Schortens hat den Missio-Truck nach Jever eingeladen: In der interaktiven Ausstellung können Interessierte sich über das Schicksal junger Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem Kongo informieren.

Führungen im Missio-Truck

An Bord des Missio-Trucks sind zwei pädagogische Mitarbeiter, die Gruppenführungen durch die interaktive Ausstellung anbieten. Zielgruppe sind Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8, Jugend- und Erwachsenengruppen bis 32 Personen. Der Truck macht vom 26. bis 28. Februar Station in Jever.

Anmeldungen zur Terminvergabe und weitere Infos gibt es bei Diakon Klaus Elfert, Tel. 04461/73477 oder E-Mail an familieelfert@yahoo.de

Mehr Infos unter www.missio-truck.de

Vom 26. bis 28. April macht der Info-Truck in Jever Station – für Gruppen gibt es auf Anmeldung Führungen.

Beim Gang durch den Truck nehmen Besucher die Identität eines Flüchtlings an und erleben so direkt und hautnah, wie sich Flucht anfühlt. „Es geht darum, einen Blick für die Lebenswirklichkeit von Flüchtlingen zu bekommen – denn die unterscheidet sich schon erheblich von dem, was viele für die Realität halten“, sagt Klaus Elfert, Diakon der kath. Gemeinde. Er hat den Missio-Truck des Hilfswerks der katholischen Kirche nach Jever geholt.

Begleitend zur Ausstellung im Truck lädt die Ökumene Jever zu einem „Abend der Begegnung“ ein: Am Dienstag, 27. Februar, gibt es ab 19.30 Uhr in der Volksbank Jever am Schlossplatz Musik und Impulse zu Flucht und Vertreibung. Dazu sind alle Interessierten willkommen.

Fortgesetzt wird die Sammlung von Alt-Handys: „Für die Schublade sind diese Geräte viel zu schade – und zu wertvoll“, sagt Klaus Elfert. Denn sie enthalten Gold und Silber, Kupfer, Coltan und Silizium sowie die so genannten seltenen Erden. Missio beteiligt sich an einer Alt-Handy-Sammlung des Unternehmens „Mobile Box“. Für jedes Handy erhält Missio einen Anteil des Erlöses für seine „Aktion Schutzengel“. Mit diesem Erlös sollen Projekte wie Familienzentren im Kongo unterstützt werden.

Sammelboxen für die Handys stehen in den Kirchen St. Marien in Jever und Heilige Dreifaltigkeit in Schortens. Auch im Missio-Truck werden Handys gesammelt.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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