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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Ein Wochenende im Partymodus

24.07.2018

Jever Keine drei Wochen mehr bis zu Jevers großer Sause: Vom 10. bis 12. August wird wieder Altstadtfest gefeiert. Jeveraner und Besucher können sich auf viel Beliebtes und Bewährtes freuen, aber auch auf einige Neuerungen und Premieren – wie etwa das erste große Rudelsingen in Jever am frühen Sonntagnachmittag auf dem Alten Markt.

Maike Theesfeld und Jörg Schwarz von der Stadt Jever stellten am Montag gemeinsam mit Ira Beckmann (Friesisches Brauhaus) und Uwe Siefken (Getränke Duden) als Vertreter der Sponsoren sowie Bernd-Rainer Otten von der Polizei Jever das Programm und Organisatorisches vor.

Musik von früh bis spät, fliegende Händler, Flohmarkt, Karussells, das Riesenrad, farbenfrohe XXL-Stelzenläufer, die Vereinsmeile, der Kreativmarkt und natürlich Essen und Trinken an jeder Ecke sorgen zweieinhalb Tage lang für jede Menge unternehmungslustiger Abwechslung.

Eröffnen wird die große Party unter dem Motto „Wie das Land, so das Jever, so sind Wir“ am frühen Freitagabend Bürgermeister Jan Edo Albers mit dem obligatorischen Freibier-Fassanstich vor der Bühne auf dem Kirchplatz und mit lautem Spektakel der Lüneburger Schrottrommler.

Flamenco und Rockabilly

„Die Schrotttrommler sind einige der ,alten Bekannten‘, die jetzt länger nicht dabei waren und die wir mal wieder eingeladen haben, sagt Maike Theesfeld vom Stadtmarketing, die das Altstadtfest mit ihren Kollegen federführend organisiert. Mit dabei sind nach längerer Pause auch mal wieder die Smashing Piccadillies, die am Eröffnungsabend am Kirchplatz ab 21 Uhr bis spät in die Nacht rocken. Dort spielt tags darauf unter anderem auch Manuel Rague & Band – die hatten mit ihrer spanischen Musik die Jeveraner und ihre Gäste aus Cullera bereits im Mai bei der deutsch-spanischen Nacht begeistert.

Zu den alten Bekannten gehören auch die Big Maggas, die „großen Macker“, die am Sonntagnachmittag auf dem Alten Markt für ihre Welthits-Show an die gute Laune des Rudelsingens anknüpfen wollen.

Party, Party, Party also, „all night long“, und das zweimal hintereinander. Die Polizei zeigt mit Streifen Präsenz auf dem Stadtfest und hat auch gemeinsam mit dem Jugendamt Kontrollen zur Einhaltung des Jugendschutzes angekündigt.

Wie in jedem Jahr präsentieren sich die Vereine in der Wangerländischen Straße auf der Vereinsmeile mit Spiel und Spaß, das Dörpmuseum Münkeboe bezieht Station am Von-Thünen-Ufer – dort soll am Samstag auch ab 7 Uhr der kostenlose Kinderflohmarkt stattfinden. Der kostenpflichtige Trödelflohmarkt für die Großen findet wie jedes Jahr rund um den Kirchplatz statt.

Livemusik und Partyturm

Musik gibt’s für beinahe jeden Geschmack. Rock und Pop, Oldies, noch ältere Oldies und beim Partyturm vor dem Brauhaus Topaktuelles aus den Charts. Wer die Stars des Altstadtfestes 2030 ff erleben will, sollte bei der Bühne der Jugendzentrums hereinhören: Dort sind zahlreiche Nachwuchsbands am Start, die erste Bühnenerfahrungen sammeln.

Das Altstadtfest in Zahlen


Besucher

Wie viele Besucher das Fest besuchen, lässt sich ganz schwer abschätzen. Viele kommen nur an ei­nem Tag oder Abend, andere feiern drei Tage durch. „Mehrere Zehntausend“ ist die offizielle Zahlenangabe. Allein Freitag- und Samstagabend dürften jeweils mehr als 10000 Besucher zeitgleich vor Ort sein und über das Fest ziehen.


Kosten

Stromversorgung, Absperrungen, Gagen für die Künstler, Gema-Gebühren, Flyer und Anzeigen – und anschließend Jever wieder feucht durchfeudeln. Das geht ins Geld. 90 000 Euro kostet ein Fest dieser Größenordnung. Über Sponsoren und Standgelder fließt viel zurück – den großen Rest übernimmt die Stadt.


Bühnen & Buden

Mehr als 50 Bands und ein halbes Dutzend DJs machen den Jeveranern und Jevers Gästen von Freitagabend bis Sonntagabend Tanzbeine. Die bespielen sechs Bühnen plus den großen Partyturm. Insgesamt sind 134 gewerbliche Stände für das Altstadtfest angemeldet – von der kleinen Creperie bis zum Riesenrad.


Bierverbrauch

Ebenfalls schwer abzuschätzen. 50 000 Liter dürfte das Minimum sein, was beim Altstadtfest durch Jevers Zapfhähne strömt. Wenn es so hochsommerlich warm bleibt, dürfte der Durst eher noch größer sein.


Hoch hinaus

Der Partyturm ist mit acht Metern Jevers höchster DJ-Punkt. Aus noch größerer Höhe lässt sich das Altstadtfest nur aus dem Riesenrad erleben: das ist rund 38 Meter hoch und hat 30 000 Glühbirnen.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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