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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Keine Oldies, keine Greatest Hits

05.08.2017

Jever Partysoul und Mitgröl-Rocker, Stimmungshits und Mitklatsch-Oldies: Wer auf dem Altstadtfest (11. bis 13. August) unterwegs ist, wird von vielen Bühnen mit den greatest Hits der partyerprobten Gute-Laune-Musik beschallt. Wer etwas anderes, etwas neues und originelles hören will, der sollte bei der Jugend hinhören: Das Jugendzentrum Jever ist mit seiner Bühne und vielen neuen Bands wieder dabei.

Das MusikProgramm auf der JUZ-Bühne

Freitag, 11. August 19 Uhr: Days of Fate  19.30 Uhr: Schulband der Oberschule Sande  20.15 Uhr: Jam Junkies  21.15 Uhr: Lighthouse Down  22.15 Uhr: Unchained Horizon  23.15 Uhr: Northerion  0.15 Uhr: Last Floor Right

Samstag, 12. August 15 bis 18 Uhr: Kinderprogramm und Spielefest 19 Uhr: Schülerband MG Rock 20 Uhr: Der 3. Sektor  20.50 Uhr: Harte Zeit  21.45 Uhr: Sorry 4 My Generation  23.45 Uhr: Hellhead  0.45 Uhr: Straitjacket

Sonntag, 13. August 12 Uhr: Majanko  12.40 Uhr: Ulrich  13.35 Uhr: Serious Klevator  14.20 Uhr: Leon Collins

Bands aus der Region

An der Theodor-Fetköter-Straße zwischen „Haus der Getreuen“ und Brauerei zeigt der Nachwuchs, was er musikalisch drauf hat. Von Freitag bis Sonntag erobern nach und nach 18 Bands die Bühne. Bis auf eine Ausnahme aus Osnabrück kommen alle Bands von hier. Aus Friesland, Wilhelmshaven, Wittmund und dem Raum Aurich. „Es ist eine bunte Mischung aus guten alten Bekannten und einigen neuen Namen. Und das Programm ist so regional wie noch nie“, sagt Jevers Jugendhaus-Leiter Detlef Berger, der das Programm federführend organisiert.

Cover-Songs und Greatest Hits soll es auf der JuZ-Bühne nicht geben. „Die meiste Musik ist handgemacht und von den jungen Bands selbst geschrieben und arrangiert“, sagt Detlef Berger. Manche Musiker sind vermutlich auch nervös, denn ihre Songs erstmals vor einem Publikum von plus/minus 500 Leuten vorzustellen, das ist für manche Nachwuchs-Band eine ganz neue Erfahrung. Dann heißt es „das Herz in die Hände nehmen, rauf auf die Bühne und das Altstadtfest rocken“.

Musikalisch gibt’s auf der JuZ-Bühne ein breites Spektrum, aber kein Durcheinander: Rock und Hardrock, Punk, Metal aber auch ruhige und entspannte Singer- und Songwritertöne. „Der Freitag und Samstag wird etwas lauter“, sagt Berger, am Sonntag geht’s dann schon chilliger zu.

Zum Auftakt am Samstagnachmittag ist auch ein Kinderprogramm mit dem Spielefanten und MTV-Turnschau vorgesehen.

Junge Hüpfer, alte Säcke

Die meisten Musiker sind 16, 17, 18 Jahre alt, einige erfahrenere Bands schon in ihren Zwanzigern. Den Altersschnitt der Bands kräftig nach oben drücken Hellhead. Die Hardrocker sind schon deutlich über 40 Jahre, haben in jungen Jahren als Band im Jugendhaus Jever angefangen, dann jahrelang wegen Job und Familie das Rock’n’Roller-Dasein pausieren lassen und erst im „reiferen Alter“ ihre alte Leidenschaft neu belebt und die Gitarren wieder eingestöpselt. „Hellhead gehören zum Inventar des Hauses“, sagt Detlef Berger. „Und daher gehören die auch auf die JuZ-Bühne.“ Zudem helfen Hellhead auch hinter der Bühne mit.

Zu den jungen neuen Bands gehören Musiker wie „Harte Zeit“, Majanko“ oder auch die Schülerband des Mariengymnasiums und der Oberschule Sande.

Dass das Programm auf der JuZ-Bühne überhaupt stattfinden kann, dazu tragen viele Förderer und helfende Hände bei. Zum Beispiel die Musikinitiative Schortens, die sich um Licht und Bühnentechnik kümmert. Als Sponsoren bringen sich die Volksbank Jever, Friesenenergie und die Serviceclubs Ladies’ Circle und Round Table ein.