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NWZonline.de Region Friesland Kultur

„Schönste Toilette weit und breit“

11.12.2019

Jever Die Behindertentoilette, die die katholische Gemeinde St. Marien in ihr Gemeindehaus Karlshof hat einbauen lassen, lässt selbst Anke Casper schwärmen – und sie ist längst Profi in Sachen Barrierefreiheit: „Ich habe bisher keine schönere Behindertentoilette gesehen“, sagt sie.

Gemeinsam essen

Das gemeinsame Speisen von „SophieKulturzeiten“ findet am Donnerstag, 20. Januar, von 11 bis 14 Uhr im Karlshof der kath. Gemeinde Jever statt. Anmeldung zur Planung im kath. Gemeindehaus unter Tel. 04461/3181.

Das Projekt „Sophie Barrierefreies Jever“ hat der katholischen Gemeinde seinen Aufkleber „Barrierefrei“ zuerkannt. Die kath. Gemeinde hat für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte in den Karlshof eine normierte Behindertentoilette einbauen lassen. Vor drei Jahren wurde schon das Pflaster vor dem Karlshof angeglichen, damit Besucher stufenlos in den Gemeinderaum gelangen können. Insgesamt hat der Bau der neuen barrierefreien Toilette 67 000 Euro gekostet.

Helmut Casper vom „Projekt Sophie Barrierefrei“ schaut zufrieden auf die vergangenen Jahre zurück: „Es hat sich einiges getan in der Stadt. Zuvor waren es noch 48 Prozent Barrierefreiheit, jetzt sind wir bei 53 Prozent angekommen“, sagt er. Das Projekt bezieht auch die Außenbezirke Moorwarfen und Cleverns mit ein. „Wir sind zufrieden, dass sich etwas tut in den Kitas, aber auch privat beispielsweise in den Geschäften und Praxen. Das Bewusstsein wird allgemein größer.“

Anke Casper stimmt dem zu: „Wenn sich eine Ärztin bei uns meldet und sagt, wir sind nun barrierefrei, kommt vorbei, dann freut uns das und wir vergeben dann einen Sticker. Denn auch wenn wir eine alte Stadt sind, Barrierefreiheit ist möglich.“

Ausbaufähig seien jedoch noch vor allem diverse Turnhallen wie die der Paul-Sillus-Grundschule, betonen beide.

Das Projekt Sophie Barrierefrei

2015 startete das „Projekt Sophie barrierefrei“: Helmut Casper hatte mit einem weiteren Ingenieur ein Kataster erstellt – wie sich zeigte, hatte Jever eine Menge Nachholbedarf in Sachen Barrierefreiheit.

Und so trommelte Anke Casper auch noch bei Geschäftsleuten, bei der Stadt und bei Privatleuten dafür, zu öffentlichen Gebäuden, Einrichtungen und Geschäften zumindest barrierearme Zugänge einzurichten. Als nächste Projekte von kamen dann die barrierefreie mobile Toilette und das Rollstuhlfahrrad hinzu – beides durch Sponsoren finanziert.

Den nächsten Barrierefreei-Aufkleber bekommt übrigens das neue Vereinsheim des FSV.

Und weil den Aktiven das längst nicht ausreicht, haben sie ein neues soziales Projekt begründet: „SophiesKulturzeiten“ nennt es sich. Anke Casper, Alke Sindern und Grete Rüttger kochen dann für bis zu 70 Personen. „Dabei geht es nicht um eine Armenspeisung“, betont Ulrich von Somnitz: „Das gemeinsame Essen ist auch für Menschen gedacht, die daheim nicht allein vor ihrer warm gemachten Dosensuppe sitzen wollen.“

Es ist ein Angebot für einsame Menschen, die keine Möglichkeit haben, mit jemand anderem zu essen und zu reden. „Deswegen bieten wir ein gemeinsames Schnacken und Schmausen an“, erklärt Anke Casper weiter. Das gemeinsame Speisen findet am Donnerstag, 20. Januar, von 11 bis 14 Uhr im Karlshof statt. Um eine vorherige Anmeldung im kath. Gemeindehaus unter Tel. 04461/3181 wird gebeten.

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