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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Lieder von der Küste und auf Kölsch

04.10.2018

Jever Es gibt sicher viele Unterschiede zwischen Köln und Friesland. Aber was die Musik angeht: „Da simmer alle gleich“, sagt Dieter Schneller. Musik verbindet – egal, woher sie kommt, meint er. Und das soll auch beim ersten friesisch-kölschen Musikaustausch deutlich werden.

Ursprünglich kommt Dieter Schneller aus Eitorf, nahe Köln, ist aber 2011 nach Jever gezogen. „Meine Frau und ich haben schon früher oft in Hooksiel Urlaub gemacht – wir lieben das Meer“, sagt er. Die Entscheidung hat er nicht bereut. Doch Kontakte zur Kölner Musikszene hat er immer noch.

Größer und besser

Bereits Ostern dieses Jahres hatte Schneller ein Wohnzimmerkonzert für einen guten Zweck veranstaltet. Mit dabei: Musiker Jens Büttemeyer alias „Rotznas“ aus Köln. „Am Ende war uns klar: Das können wir noch größer und besser.“

Lange fackeln wollten sie nicht: Und deshalb fingen sie sofort an, den friesisch-kölschen Musikaustausch zu planen, der nun am 20. Oktober im Foyer des Theaters am Dannhalm in Jever stattfindet.

Die Idee: Sowohl friesische als auch kölsche Musiker treten auf, die Einnahmen sollen jeweils zur Hälfte an das Kinder- und Jugendhospiz in Wilhelmshaven und an den Förderverein für krebskranke Kinder in Köln gehen. Die Kinder aus dem Hospiz werden sogar persönlich da sein, um „ihren“ Abend miterleben zu können.

Moderiert wird die Veranstaltung von Larry G. Rieger. „Ein Profi aus Köln. Das wird ein Spaß werden“, sagt Dieter Schneller freudig. Nach einer kurzen Einführung, bei der die Idee hinter dem Benefizkonzert vorgestellt wird, geht’s los mit der Musik. Mit dabei: das Duo Leuchtfeuer, Rotznas, Julisturm, Ne Spetzboov, der Shanty-Chor Moorwarfen, Freddy the Piper und – zum Abschluss – Echt Lekker. „Und die, so sagt man auf Kölsch, hauen echt rein“, sagt Dieter Schneller und lacht.

Friesisch-Kölscher Musikaustausch

Der erste friesisch-kölsche Musikaustausch für den guten Zweck startet am Samstag, 20. Oktober, um 18 Uhr im Foyer des Theater am Dannhalm. Einlass ist bereits ab 17 Uhr.

Die Idee: Musiker aus dem Norden und aus Köln musizieren, die Einnahmen gehen je zur Hälfte an das Kinderhospiz Wilhelmshaven und an den Förderverein für krebskranke Kinder Köln. Die Kinder aus dem Hospiz werden an dem Abend auch da sein. Die Künstler stehen mit dem Publikum gemeinsam im Foyer. Schirmherr ist Bürgermeister Jan Edo Albers.

Die Musiker spielen alle ohne Gage. Dafür ist Organisator Dieter Schneller sehr dankbar. Deshalb wird er sich mit einem großen Frühstück bei den Musikern bedanken. Natürlich ist Schneller auch für die vielen Sponsoren dankbar, die ihn und Jens Büttemeyer bei der Organisation des friesisch-kölschen Musikaustausches unterstützen, ebenso wie Schnellers Frau Manuela. „Ohne sie wäre ich nichts“, sagt er.

Karten gibt es im Vorverkauf für 15 Euro in der Tourist-Info Jever, Tel. 04461/93 92 61 oder bei Dieter Schneller, Tel. 747 99 39. An der Abendkasse kosten die Karten 18 Euro. Zudem gibt es bei Dieter Schneller passende T-Shirts. Infos gibt es dazu direkt bei ihm oder über Facebook.

https://friesisch-koelsch.jimdofree.com/

Facebook auf der Seite friesisch - kölscher musikaustausch für den guten zweck

Schon jetzt freut er selbst sich auf einen sehr abwechslungsreichen Abend. Denn: „Es wird sowohl maritime norddeutsche Musik, als auch kölsche Musik zu hören sein – allein das unterscheidet sich durch die Sprache.“ Wobei Schneller betont: kölsche Musik ist nicht gleich Karnevalsmusik. „Sondern Musik mit kölscher Mundart.“ Was die ausmacht? „Sie ist frei heraus. Man singt wie man denkt – wie die Schnauze jewachsen ist.“

Kindern Gutes tun

Doch natürlich gibt es auch Gemeinsamkeiten: „Musik berührt das Herz – egal woher sie kommt, egal ob kölsch oder friesisch“, findet Dieter Schneller. Und was ebenfalls sein Herz berührt: Dass er mit dieser Veranstaltung den Kindern etwas Gutes tun kann. „Ich war schon öfter im Hospiz. Und wenn ich daran denke, dann bekomme ich schon wieder feuchte Augen“.

Man merkt: die Veranstaltung ist ihm sehr wichtig, eine Herzensangelegenheit. „Und wenn wir die Kinder für einen kurzen Moment damit zum Lächeln bringen können – einen besseren Dank gibt es nicht.“

Antje Brüggerhoff Agentur Hanz / Redaktion Jever
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