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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Humor ist wohl beste Medizin

10.04.2018

Jever Die Geschichte der elfjährigen Tilda und ihres Opas Amandus hat als Film schon Millionen angerührt: Nun bringt das Jever-Art-Ensemble „Honig im Kopf“ als Theaterstück auf die Bühne des Lokschuppens.

Termine und Karten

Premiere von „Honig im Kopf“ des Jever-Art-Ensembles ist am 28. April, ab 20 Uhr, im Zimmertheater im Lokschuppen Jever.

Weitere Aufführungstermine sind am 4. und 5. Mai, am 24., 25. und 26. Mai sowie am 2. Juni. Alle Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr.

Karten gibt es
in der Tourist-Info in Jever, Tel. 04461/ 939 261,
im Buchladen Am Kirchplatz
und im Buchladen Eckermann an der Neuen Straße
sowie im Internet unter

Es wirken mit: Arno Wagner, Nicola Otten, Chris Cuno, Christina Reents, Sascha Rückbrodt, Andrea Westerman, Elisabeth Malkeit, Daniela Cordes; Regie führt Elke Münch, Regieassistentin Annika Theiss; Souffleuse: Birgit Walter; Bühnenbild: Elke Münch; Bühnenbau: Manfred de Vries und Johann Reents.

    www.kuenstlerforum-jever.de

Es ist eine Geschichte, wie sie das Leben schreibt: voller Liebe, Fürsorge, Trauer und Zuversicht. Tilda (Nicola Otten) und ihr Opa Amandus (Arno Wagner) haben eine sehr enge Verbindung. Als Amandus, der an Alzheimer erkrankt ist, nach dem Tod seiner Frau zusehends abbaut, nimmt ihn Tildas Familie bei sich auf.

Doch seine Krankheit stellt Tildas Eltern Niko und Sarah auf manch harte Probe. Zumal beide sehr mit sich und ihrer Arbeit beschäftigt sind und auch in ihrer Ehe nicht alles rund läuft. Allein Enkelin Tilda, die ihren Opa liebt, ihn nicht aufgeben will, schafft es, ihm mit Verständnis zu begegnen.

Abenteuerliche Reise

Als Niko seinen Vater in seiner Verzweiflung in einem Heim anmelden will, entführt Tilda Amandus kurzerhand auf eine abenteuerliche Reise nach Venedig – die Stadt, in der er einst so glücklich gewesen ist.

Florian Battermann hat das Drehbuch von Hilly Martinek und Til Schweiger geschickt für die Bühne adaptiert: Er lässt sie von Tilda erzählen. Dadurch entsteht eine kindliche Sichtweise auf die Krankheit, die unter Umständen die bessere Medizin sein kann als Tabletten – denn mit den Augen eines Kindes zu sehen bedeutet, sie größtenteils mit Humor zu nehmen.

Für Nicola Otten, die Tilda spielt, ist „Honig im Kopf“ ihr Bühnendebüt: Die 18-Jährige spielt zum ersten Mal beim Jever-Art-Ensemble mit. „Und die Rolle ist gleich eine Herausforderung“, sagt Regisseurin Elke Münch: Denn Tilda übernimmt die Erzählparts im Stück – und das bedeutet: Sie hat nicht nur viel Text zu bewältigen, sondern auch jede Menge Solo-Auftritte.

Auf die Idee, „Honig im Kopf“ auf die Bühne zu bringen, kam Elke Münch auch, „weil das Stück zum Ensemble passt“: Sie wählt Stücke danach aus, welche Akteure ihr zur Verfügung stehen. „Und auf die Bühnenversion des Films war ich sehr gespannt – also habe ich es mir mal angeschaut“, sagt sie.

Der Knackpunkt war, ob Arno Wagner bereit sein würde, die Rolle des erkrankten Amandus zu übernehmen. „Man muss sich schon tief einarbeiten“, sagt Elke Münch.

Aber Arno Wagner war bereit – und die anderen Akteure des Ensembles ebenfalls.

„Wir sind durchaus stolz, dass wir ein so bekanntes Stück spielen dürfen“, sagt Daniela Cordes. Die Bühnenversion sei toll, schwärmt sie.

Aber hat sie nicht die ganze Zeit den Til Schweiger-Film im Kopf? „Nein, gar nicht“, sagt Daniela Cordes, die Tildas Mutter spielt: „Wir haben uns das Theaterstück und die Rollen ganz neu jeder für sich selbst erarbeitet“, sagt sie.

Film noch nie gesehen

Sogar ganz unvorbelastet ist Arno Wagner ans Theaterstück herangegangen: Er hat den Film „Honig im Kopf“ noch nie gesehen. „Als er im Kino lief, kam ich nicht dazu, ihn mir anzuschauen“, sagt er. „Und als er dann im Fernsehen gezeigt wurde, habe ich mir den Film absichtlich nicht angesehen – da wusste ich bereits, dass wir ,Honig im Kopf‘ auf die Bühne bringen wollen. Ich wollte nicht die ganze Zeit den Film-Amandus als Vorbild im Kopf haben.“

Premiere von „Honig im Kopf“ ist am 28. April, der Kartenvorverkauf hat begonnen.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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