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Aktualisiert vor 4 Minuten.

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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Nach langem Kraftakt folgt nun die Auszeichnung

26.10.2018

Jever Es ist so weit: die Stadt Jever bekommt die offizielle Auszeichnung als „Faitrade Town“. Und bis dahin war es ein langer, nicht immer einfacher Prozess. Das berichtete Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers, der gemeinsam mit Pfarrer Walter Albers, Pastor Rüdiger Möllenberg, sowie Ulrike und Edzard de Buhr vom Eine-Welt-Laden und Eine-Welt-Kreis den Tag der Auszeichnung vorstellte.

Denn: Die Auszeichnung, die der Transfair Ehrenbotschafter Manfred Holz überreichen wird, wird im Rahmen des „Fairen Brunch“ stattfinden – bereits zum 18. Mal. Der Eine-Welt-Kreis, der Frauentreff der Ev.-luth.-Kirchengemeinde sowie die Öko-Theo-Gruppe der katholischen Kirchengemeinde laden zu dem Brunch ein. Ob Müsli, Salate oder Suppe – hier gibt es viele Leckereien.

Ernennung zur Fairtrade-Stadt

Der „Faire Brunch“ beginnt Samstag, 3. November, um 10 Uhr im Graf-Anton-Günther-Saal. Dort gibt es Leckereien mit Zutaten aus dem fairen Handel, heimischer Landwirtschaft und ökologischem Anbau. Erwachsene zahlen zehn Euro, Kinder fünf Euro. Zu Beginn gibt’s die Auszeichnung „Fair-Trade-Town“.

Für den Erlös soll ein „Fair-o-mat“ für das Mariengymnasium angeschafft werden: das ist ein alter, modernisierter Automat, in dem es nur fair gehandelte Produkte gibt, etwa Schokolade oder andere Snacks.

Die Voraussetzungen für eine „Fairtrade-Stadt“ sind unter anderem fair gehandelte Produkte in Gastronomie, Handel, Schulen, Vereinen, Kirchen.

Mit der Auszeichnung ist Jever nun die erste Fairtrade-Stadt in Friesland, in ganz Deutschland gibt es inzwischen bereits rund 500 Kommunen, die ausgezeichnet wurden.

Entstanden war die Idee im Rahmen des Leitbildprozesses. Seit 2016 unterstützt die Stadt die Fairtrade-Bewegung. Eine Steuerungsgruppe wurde gebildet, um den Weg weiter voranzutreiben. Aktiv beteiligen sich daran Vertreter der Kirchen, des Einzelhandels, des Eine-Welt-Ladens, der Schulen, Kindertagesstätten, Vereine, Landfrauen und der Stadt.

„Bis hierher war es ein richtiger Kraftakt“, sagte Bürgermeister Albers. Die Kriterien sind nämlich streng. Und trotzdem hat es sich gelohnt. „Es ist eine wichtige Säule – auch, um die Welt etwas friedlicher zu machen“, sagt Möllenberg.

Fair gehandelte Produkte können nur dann als solche bezeichnet werden, wenn unter anderem die Arbeitsbedingungen fair sind, ebenso wie die Bezahlung oder auch die sozialen Bedingungen.

Wobei – darauf weist Möllenberg ebenfalls hin: „Manchmal ist es sinnvoller, auf Regionalität zu achten: Wasser aus der Leitung oder Äpfel aus der Region.“

Antje Brüggerhoff Agentur Hanz / Redaktion Jever
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