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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Feuerwehrmuseum: Ausstellung erwartet den fünfzigtausendsten Besucher

11.04.2018

Jever Seit Mai 2004 haben sich fast 50 000 Besucher im Feuerwehrmuseum Jever über die Entwicklung des Feuerlöschwesens informiert. Das sagte Dieter Vahlenkamp, Sprecher der Abteilung Feuerwehrmuseum im Oldenburgischen Feuerwehrverband, bei der Jahreshauptversammlung. Das Museum gehört zu den sechs Feuerwehrmuseen in Niedersachsen.

Viel Arbeit leisteten die 68 Mitglieder im vergangenen Jahr, um die 800 Quadratmeter Ausstellungsfläche zu bewirtschaften, so Vahlenkamp. Etwa zwei Dutzend Aktive sorgen dafür, dass das Museum jährlich in neuem Glanz erstrahlt. Im Mitarbeiterteam wünscht sich Vahlenkamp mehr Unterstützung – und dies müsse nicht ausschließlich aus der Feuerwehr sein.

Das Streichen der Besucherbänke zwischen den Ausstellungsbereichen, Regalaufbau für die Exponate aus der NABK in Loy und die Pflasterung hinter dem Museum wurden im vergangenen Jahr ausgeführt. Hingucker ist die Sammlung deutscher und ausländischer Helme. Jetzt steht der Aufbau einer Atemschutzanlage an. Dazu archivieren sie die Dokumente des Oldenburgischen Feuerwehrverbands im Keller der BBS.

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Die Bilanz von Kassenwart Helmer Schönheim wies ein Minus von 4000 Euro auf. Die Gründe: weniger Spenden, höhere Bewirtschaftungskosten und Fahrzeugreparaturen. Mit Entnahmen aus der Rücklage konnte der Fehlbedarf gedeckt werden. Der Kassenwart gab sein Amt nach elfjähriger Tätigkeit ab, sein Sohn Carsten übernimmt das Amt.

Welche Bedeutung die Abteilung beim Oldenburgischen Feuerwehrverband als Eigentümerin des Museums hat, zeigte die Präsenz vom Vorsitzenden und Regierungsbrandmeisters Dieter Schnittjer, Stellvertreter Heinrich Oltmanns und Geschäftsführer Christian Rhein. Schnittjer lobte den Einsatz der Mitglieder.

Georg (Schorsch) Poppinga gehört zu den Pionieren der Funktechnik und -Alarmierung im Landkreis. Im Feuerwehrmuseum hat er die Technik von der Alarmierung mit dem Brandhorn bis zur heutigen digitalen Technik dokumentiert. Dafür wurde er mit der Goldenen Ehrenmedaille geehrt. Diese Auszeichnung erhielt auch Helmer Schönheim für seine Mitarbeit im Museumsaufbau und seine langjährige Vorstandsarbeit.

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