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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Warum es so schwer ist, sich selbst zu lieben

13.11.2018

Jever Was anfangs mit großen Fragezeichen versehen war, wurde mittlerweile zum Erfolgsprogramm: Seit 20 Jahren gibt es das Frauenfrühstückstreffen in Jever. Am Samstag kamen rund 270 Frauen im Saal des Schützenhof zusammen, um den Geburtstag zu feiern und sich mit interessanten Fragestellungen rund um das Leben und um Gott zu beschäftigen.

Conny Regenscheit, die das Frühstück seit rund zehn Jahren mit einem großen Team ehrenamtlicher Kräfte aus unterschiedlichen christlichen Konfessionen organisiert, begrüßte auch Anne-Maria Kreye, die Gründerin der Veranstaltung in Jever.

20 Jahre Frauenfrühstückstreffen Jever

Gründerin des Frauenfrühstückstreffens ist Anne-Maria Kreye aus Jever. Sie erfuhr Ende der 1980er Jahre erstmals von den Treffen, die ursprünglich in der Schweiz gegründet worden waren. Anfangs besuchte Kreye Treffen in Oldenburg (seit 1988) und in Aurich (seit 1990) und entschloss sich mit wenigen Interessierten, einen Start in Jever zu wagen.

Rund ein Jahr wurde das erste Treffen am 12. Juni 1999 vorbereitet. Damals referierte Marie-Luise Bierbaum über „Wunsch und Wirklichkeit“. An einem Samstagmorgen habe man nur wenige Frauen erwartet und nicht an den Erfolg geglaubt. Zum ersten Treffen kamen allerdings gleich 230 Frauen.

Zweimal im Jahr findet das Treffen statt. Ziel ist, Zeit für Kontakte unter Frauen beim Frühstücken zu schaffen und zugleich Sinnfragen aufzuwerfen.

Eigentlich bleibt beim Frauenfrühstückstreffen für die Männer die Tür zu. Dass es sich aber doch lohnen kann, ab und an eine Ausnahme zu machen, erlebten die Frauen mit Martin Buchholz. Der studierte Theologe, Filmemacher (unter anderem für die Reihe 37 Grad fürs ZDF), Musiker und Songpoet nahm sein Publikum mit zu einem erfrischend amüsanten Referat unter dem Thema „Gut, dass du da bist“.

Es ging um die Frage, ob das eigene Leben ein Produkt des zufälligen Zusammentreffens von Ei und Samenzelle ist, oder doch ein Geschenk Gottes; um die Frage, wie man mit depressiven Phasen umgeht und warum selten jemand mit dem zufrieden ist, was er schafft; warum man immer wieder auf die Suche nach Beweisen geht, um die eigene Wichtigkeit zu unterstreichen und warum es so schwer ist, sich selber zu lieben – und wie man das doch noch irgendwie hinbekommen kann.

Den Frieden mit sich selber schließen und mit Gott, sich selber als wertvoll zu erkennen, das war das große Thema. Martin Buchholz unterbrach seinen treffsicheren und sehr wortgewandten Vortrag immer wieder durch Lieder zur Gitarre. Seine Botschaft: Du bist in Ordnung, so wie du bist und du bist von Gott geliebt. Die Frauen waren begeistert, am Ende gab es stehenden Applaus.

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