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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Form, Farbe und alles dazwischen

29.10.2019

Jever Malerei von Bärbel Woitas und Skulpturen von Eva Schnabel-Schütte – beides zusammen ergibt Farbe und Form. Und unter dem Motto „farbe & form“ stellen die beiden Ganderkeseer Künstlerinnen nun in der Galerie im Lokschuppen Jever aus.

Die Ausstellung

„farbe & form“ von Bärbel Woitas und Eva Schnabel-Schütte ist bis 24. November in der Galerie im Lokschuppen, Moorweg 2 in Jever zu sehen. Öffnungszeiten sind Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr, Terminvereinbarung unter Tel. 0172/ 61 50 398.

Galerie-Leiterin Brigitte Frehsee freute sich über das rege Interesse an der Ausstellung – die Galerie war zur Eröffnung am Sonntag gut gefüllt. Für musikalische Umrahmung mit Jazzstandards sorgte das Duo Tuka. Beide Künstlerinnen sind seit Jahren Mitglieder des BBKBund Bildender Künstler.

In ihrer Einführung stellte die Oldenburger Künstlerin Lioba Müller weitere Gemeinsamkeiten heraus: Beide gehören einer Generation an, in der Kunstschaffen sich zunächst nicht als Erwerbsberuf geeignet habe – „beide kamen zur Kunst von hinten durch die Brust ins Auge“, sagte Müller.

So absolvierte Bärbel Woitas – „sie war schon als Kind kreativ“ – die Handelsschule und arbeitete dann in Architektenbüros, berichtete Lioba Müller. Erst später habe sie sich per Fernstudium der Kunst zugewandt. In ihrer Kunst verwirkliche sie den Grundsatz „Malen ohne zu denken und nur mit Gefühl“, berichtete Müller. Ihre Gefühle und Ideen setzt die 80-Jährige unter Verwendung zahlreicher Materialien um: Wachs, Draht, Klebstoff und Papier kommen zum Einsatz, auch Rost, Asche oder Sand arbeitete sie in ihre Collagen ein. In der Galerie im Lokschuppen sind Serien zu Wasser, Natur und Experimentellem zu sehen.

Eva Schnabel-Schütte wollte eigentlich Architektur studieren, entschied sich dann aber für Ökotrophologie und Biochemie. Später studierte sie an der Hochschule für Künste gestaltende Kunst – „und dann entdeckte sie Holz und Stein“, sagte Müller: „Sie verlegte sich auf die dritte Dimension.“

Und worin unterscheiden sich die beiden Künstlerinnen? Auch diese Frage beantwortete Lioba Müller: „Bärbel addiert – sie trägt etwas auf eine leere Leinwand auf. Und Eva subtrahiert – sie nimmt vom Stein oder Holz etwas weg.“

Und wie sich zeigt: Form und Farbe ergänzen sich in der Ausstellung perfekt. „Denn wenn man genau hinsieht, sind ja auch die Skulpturen in sich farbig“, so Müller. Und die Malerei von Bärbel Woitas greift Formen natürlich ebenfalls auf.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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