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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Spuren bleiben: Seine Bilder entwickeln Eigenleben

17.01.2019

Jever Er verwendet nicht nur gewöhnliche Material zum Malen, sondern auch Marmormehl, Wachs, Öle, Sand, Beizen und Strukturmasse. „Oft macht das Material nicht das, was es soll“, sagt Dieter Wendel. Und genau das macht seine Bilder so besonders.

Bis zum 10. Februar zeigt der Wilhelmshavener Künstler in seiner Ausstellung „Spuren bleiben“ Arbeiten in der Galerie im Lokschuppen Jever. Mit Galerie-Leiterin Brigitte Frehsee, Dirk Meyer und Künstlerforums-Vorsitzendem Michael Schmitt hat Wendel die Ausstellung jetzt eröffnet.

Die Ausstellung

„Spuren bleiben“: Unter diesem Motto zeigt Dieter Wendel aus Wilhelmshaven Bilder in der Galerie im Lokschuppen Jever, Moorweg 2. Die Ausstellung ist dort noch bis zum 10. Februar zu sehen.

Geöffnet hat die Galerie im Lokschuppen immer samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr. Für Gruppen ist die Ausstellung nach telefonischer Vereinbarung unter Tel. 0172/61 50 398 geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Seit 2017 arbeitet Wendel in seinem Atelier „A7“ in Accum. Dort entstehen seine Werke, wenn möglich, ohne Synthetik und fertige Farben. Auch für den Malgrund verwendet Wendel besondere Materialien.

Denn: Er verwendet kaum grundierte Industrieleinwände. Eher erstellt er seine Malgründe selbst und arbeitet auf Leinwand, Holz und Papier. So gehen oft Malgrundierung und Malschicht ineinander über. Bis ein Bild entsteht, dauert es meist mehrere Wochen.

In längeren Prozessen entstehen und entwickeln sich die Bilder aus sich selbst heraus. Nicht zuletzt liegt das auch daran, dass die Mal- und Bindemittel miteinander „agieren“: es entstehen Spannungen, die zu Rissen, Verwerfungen bis zu Aufsprengungen führen – ganz so, als führe das Bild ein Eigenleben.

Davon ist dann sogar der Künstler selbst überrascht. „Manchmal führt die Rissbildung aber auch zum Totalverlust des Bildes“, sagt er.

Was der Betrachter letztlich in den Bildern sieht, das überlässt Wendel jedem selbst. Nur so viel sei gesagt: Herantreten und ein näheres Hinsehen, das lohnt sich bestimmt.

Antje Brüggerhoff Agentur Hanz / Redaktion Jever
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