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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Geschichte Der Harlebucht: Farbenspiele zeigen Strukturen

17.01.2020

Jever Die Marsch – flach und endlos weit, das Auge findet keinen Halt. Doch betrachtet man die Marsch als hochauflösende Höhenkarte, dann erkennt man schnell ein Relief aus geologischen und kulturhistorischen Strukturen. Eine solche Karte hat der Esenser Axel Heinze, pensionierter Studienrat, Geograf und Heimatforscher, für die Harlebucht erstellt.

In Anlehnung an die vor 17 Jahren in den Niederlanden entwickelten digitalen Höhenkarten hat er in die deutsche Grundkarte mit Höhenlinien im Maßstab 1:5000 farblich abgestuft die natur- und kulturräumliche Entwicklung der Harlebucht eingezeichnet. Was darauf zu erkennen ist, erläuterte er am Mittwochabend in seinem Vortrag beim Heimatkundlichen Arbeitskreis des Jeverländischen Heimatvereins.

Von Neuharlingersiel und Minsen bis kurz vor Funnix und Berdum erstreckte sich die Harlebucht. Die Wassereinbrüche der Zweiten Marcellusflut 1362 bis ins Hinterland ließen Nebenbuchten entstehen und vergrößerten die Harlebucht bis zur Geest bei Jever und Wittmund. Zu der Zeit war Cleverns ein Stranddorf und Sandel eine Halbinsel. Die Entwicklungsgeschichte der Marsch wird erkennbar an Wasserläufen, Küsten- und Uferwällen und Prielen sowie durch Höhenunterschiede zwischen Meeresgrund und Landmasse.

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Die Harle verlief in südlicher Richtung bis Cleverns-Sandel und war mit größeren Schiffen befahrbar, was der Fund eines Schiffs mit Mastbaum von 1863 belegt. Ab dem 11. Jahrhundert begann die Verlandung der Harlebucht und die Bewohner begannen mit der Neulandgewinnung und dem Deichbau.

Heinze vermutet „Harle“ als einen sehr alten Gewässernamen, der den Südwesten des Harlingerlandes entwässerte und von Südosten das Wasser aus dem Jeverland über die Eggelinger Leide und das Tettenser Tief aufnahm.

Um 1550 begann die Eindeichung der Wasserflächen zur Landgewinnung. Stück um Stück wurde bis 1894 mit dem Elisabethgroden fruchtbares Marschland gewonnen.

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