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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Ausstellung und Aktion zum Zweiten Weltkrieg

04.01.2019

Jever Noch steht nicht fest, wann der Arbeitskreis Gröschler-Haus – Zentrum für Jüdische Geschichte und Zeitgeschichte der Region die ehemalige jeversche Synagoge wiedererstehen lassen kann: 1000 Klinker mit der Silhouette der Synagoge hatte der Arbeitskreis mit Unterstützung der Bockhorner Klinkerziegelei Uhlhorn und des Keramikmeisters Acki Jürgens brennen lassen, um die Mittel für eine virtuelle Rekonstruktion der 1938 zerstörten Synagoge Jevers aufzubringen.

Spende von 25 Euro

Für 25 Euro erhält der Spender einen der nummerierten roten Klinker. Bisher fanden allerdings nur 130 der Steine ihren Weg zu Förderern – „das Projekt wird also auch 2019 noch weitergeführt“, kündigt Hartmut Peters vom Arbeitskreis an.

Öffnungszeiten und Kontakt

Das Gröschler-Haus, Große Wasserpfortstraße 19 in Jever, ist jeden Dienstag und Freitag von 10 bis 12 Uhr und Donnerstag von 16 bis bis 18.30 Uhr geöffnet. Weitere Termine und Führungen für Gruppen können unter Tel. 04461/96 44 26 oder E-Mail an info@groeschlerhaus.eu vereinbart werden.

2018 zählte das Gröschler-Haus 33 000 Besucher mit 96 000 Aufrufen auf der Internetseite. Das Portal erinnerungsorte-friesland.de, das mit der Internetzeitschrift eng verbunden ist, ließ Dr. Antje Sander mit Mitteln der Initiative Erinnerungsorte neu gestalten. Es bietet auf einer interaktiven Landkarte eine Übersicht über alle Erinnerungsorte.

Mehr Infos unter www.groeschlerhaus.eu

    erinnerungsorte-friesland.de

Fundstücke der Synagoge sind in der Ausstellung im Gröschler-Haus zu sehen: Was bei der Sanierung des Gebäudes Große Wasserpfortstraße 19, das auf der Fläche der Synagoge steht, entdeckt wurde, wird dort seit Wiedereröffnung im April gezeigt.

In diesem Jahr plant der Arbeitskreis Gröschler-Haus zusammen mit dem Schlossmuseum eine Ausstellung über die regionalen Kriegsplanungen für den Zweiten Weltkrieg, den Krieg selbst und seine Folgen. Anlässe sind der 80. Jahrestag des Überfalls auf Polen am 1. September und der 75. Jahrestag des Kriegsendes im Mai 2020.

Besuch aus Ausland

Der Arbeitskreis blickt auf zahlreiche Veranstaltungen zurück: „Im Mittelpunkt des Jahres stand die feierliche Wiedereröffnung nach neunmonatiger Umbau- und Renovierungsphase“, ruft Hartmut Peters in Erinnerung. Zum Festakt waren auch Nachfahren jüdischer Jeveraner aus dem Ausland angereist – darunter die Familie Frank Gales, Sohn des letzten Vorstehers der Synagogengemeinde Fritz Gröschler. Aus den Niederlanden, England, Israel, den USA und Australien kamen weitere Nachkommen von Jeveranern, die vom Arbeitskreis betreut wurden.

Das „Grenzenlos-Festival“ mit sechs Bands zum Weltfriedenstag, der Kooperationsvertrag mit dem Freundeskreis der Sinti und Roma in Oldenburg, die Anerkennung als außerschulischer Lernort sowie zahlreiche Publikationen und Recherchehilfen beschäftigten die Ehrenamtlichen. Ein weiterer Höhepunkt: Im Oktober erhielt der Arbeitskreis Gröschler-Haus den „Engagementspreis gegen das Vergessen“ der Awo Weser-Ems zuerkannt.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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