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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Ihr Wunsch: An der Küste bleiben

24.09.2019

Jever Sie hat sich nichts mehr gewünscht, als an der Küste bleiben zu können – und dieser Wunsch hat sich erfüllt: Sonja Lücke hat nach Abschluss ihrer Ausbildung in Wilhelmshaven die Stelle als Pastoralreferentin in der kath. Pfarrei St. Benedikt Jever/Schortens/Wangerland angetreten. Seit 1. August arbeitet sie sich nun in die 3600 Mitglieder zählende katholische Pfarrei ein.

Ihre Liebe zur Küste hat sie auf Wangerooge entdeckt: Zunächst als Urlauberin, dann als Teamerin in der Urlauberseelsorge. Und so war Wangerooge auch glaubensprägend für sie: Der frühere Pfarrer Kurt Weigel hat sie stark beeindruckt. „Kirche und Meer gehören seitdem für mich zusammen“, sagt Sonja Lücke. Auch Pfarrer Walter Albers hatte sie auf der Insel bereits kennengelernt, wenn er dort vertretungsweise im Einsatz war.

Sonja Lücke ist 42 Jahre alt und in Münster aufgewachsen. Nach dem Abitur absolvierte sie von 1997 bis 2001 eine Ausbildung zur Erzieherin, arbeitete seitdem im Kindergarten, beim DRK und in der Mutter-Kind-Klinik St. Willehad auf Wangerooge. „Als gelernte Erzieherin bringe ich natürlich auch einen pädagogischen Ansatz in meine Arbeit als Pastoralreferentin ein“, sagt sie. Als die Entscheidung anstand, die Ausbildung zur Pastoralreferentin anzugehen, verbrachte sie erneut Zeit auf Wangerooge bei Pfarrer Egbert Schlotmann.

Nun ist sie froh, im Jeverland angekommen zu sein. „Ich erlebe in der Pfarrei sehr viele nette Menschen aller Altersgruppen, eine sehr lebendige Jugendarbeit und sehr vielschichtiges Engagement“, nennt sie ihre ersten Eindrücke. „Es gibt sehr viele Menschen in der Pfarrei, die sich ganz selbstverständlich ehrenamtlich einbringen.“

Ein bisschen unsicher war sie zunächst, ob sie mit den Friesen klarkommt. „Es hieß, das sei ein sehr eigener Schlag“, berichtet sie. „Möglicherweise sind sie das – dabei aber sehr lebhaft, weltoffen und herzlich“, hat Sonja Lücke festgestellt.

Umso spannender ist nun für sie, sich an die verschiedenen Gruppen und Kreise heranzuarbeiten. Die Jugendarbeit und die Frauenarbeit wird sie verstärken – in der Jugendarbeit bringt sie Erlebnispädagogik ein. In der Frauenarbeit gelte es, die besondere Suche nach Spiritualität von Frauen im Spannungsfeld Familie/Kinder und Beruf zu erfüllen Hinzu kommt: „Ich schätze moderne Liturgien und das neue geistliche Lied.“ So wird sie versuchen, Impulse zu setzen. „Neues probieren und dabei die Tradition schätzen“, lautet ihr Motto.

Pfarrer Walter Albers jedenfalls ist glücklich über die Verstärkung: „Ich bin sehr dankbar. Junge Leute wie Frau Lücke bringen ganz andere Ansätze mit. Das wird sich in der Jugend- und Frauenarbeit sicher auswirken“, sagt er. Und: „Vom Ansatz her ticken wir ähnlich – es passt inhaltlich und theologisch“.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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