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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Ein Juwel in der Kulturlandschaft

03.06.2019

Jever Es begann vor 30 Jahren mit einer kleinen Gruppe Kunstinteressierter, die Kunst und Kultur in Jever und in Friesland fördern und Bürgern den Zugang zur Kunst erleichtern wollten. Heute, 30 Jahre später und um künstlerische Betätigungsfelder wie Theater, Musik, Fotografie, Literatur und Bildhauerei erweitert, ist das Künstlerforum Jever eine der tragenden kulturellen Säulen der Stadt. Mit einer Feierstunde in ihrem zum Kulturzentrum ausgebauten Lokschuppen, Ausstellungen, künstlerischem Mitmachprogramm vor allem für Kinder sowie Konzerten des Chorus LokEmotion hat das Künstlerforum Jever am Wochenende mit vielen Wegbegleitern, Förderern und Kunstinteressierten seinen runden Geburtstag gefeiert.

Vorbild für Kulturleben

„Das, was hier entstanden ist, ist ein Kleinod und Juwel in der Kulturlandschaft des Jeverlandes“, sagte Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers im Lokschuppen. Jever sei schließlich nicht nur eine Stadt, in der man gut wohnt und die Waren für den täglichen Bedarf bekommt. „Jever ist auch ein Lebensgefühl, weil wir mehr bieten, weil wir Geschichte und Kultur haben. Und dafür sind viele von denen, die hier heute anwesend sind, mit verantwortlich“, lobte und dankte Albers.

Das Künstlerforum Jever könne auch ein Vorbild sein, wie man in Zukunft Kultur organisieren kann, sagte Albers. Nur dann, wenn es so wie damals vor 30 Jahren gelingt, dass viele verschiedene Menschen mit ihren Interessen und Talenten zusammenkommen und etwas gemeinsam auf die Beine stellen, kann Kultur dauerhaft Bestand haben. Am Ende werde es kaum gelingen, diesen Bereich nur dem Staat zu überlassen, so Albers. Politik und Verwaltung, damals unter Leitung von Ingo Hashagen, hatten vor 30 Jahren den Rahmen dafür gegeben, dass sich so etwas wie das Künstlerforum jever entwickeln konnte.

Übrigens: Das Künstlerforum Jever war auch „Geburtshelfer“ der Städtepartnerschaft mit Zerbst und ist bis heute eine der wichtigsten Säulen dieser Städtepartnerschaft, betonte Jan Edo Albers. Man sei bei den Kulturfesttagen präsent und bereichere mit Auftritten und Ausstellungen gegenseitig das Kulturleben.

Auch die stellvertretenden Bürgermeister aus Wittmund und Schortens, Heinz Buss und Anne Bödecker dokumentierten mit ihren Besuchen, dass Kultur nicht an der Stadtgrenze aufhört, sondern das man interkommunal weiterhin und noch mehr zusammenarbeiten und die Kulturlandschaft Friesland und Ostfriesland gemeinsam weiterentwickeln will.

Das Künstlerforum Jever leiten heute Michael Schmitt als 1. Vorsitzender sowie Arno Wagner und Margret Rudolph im Vorstand. Schmitt erinnerte an die Anfänge 1989 und an die Personen, die vor 30 Jahren engagiert und zielstrebig die Idee des Künstlerforums vorantrieben und förderten.

Wer sich berufen fühlt, kann hier im Künstlerforum seine Talente und künstlerischen Neigungen ausprobieren und verborgene Talente entdecken, sagte Schmitt. Manch einer trat dem Forum bei, um im Laufe der Jahre eine Leidenschaft zu entwickeln für die Malerei, für den Gesang, Theater, Fotografie, bei den kreativen Frauen mit Ton oder der interessanten Arbeit mit der Lithografie. „Wir freuen uns, dass wir für alle Sparten geeignete Dozenten haben, die ihr Wissen an andere weitergeben.“

Konzerte und Ausstellungen

Das Angebot an Ausstellungen im Kunsthandwerk und Bildender Kunst ist dank eigener Galerie erweitert. Unter der Leitung von Brigitte Frehsee gibt es mehrmals im Jahr Ausstellungen namhafter Künstlerinnen und Künstler. Auch die eigenen Künstler haben mehrmals im Jahr Gelegenheit, ihre Werke zu präsentieren.

Vor 20 Jahren wurde der Lokschuppen dank zahlreicher Förderer fertiggestellt. In einem ehemaligen Eisenbahn-Güterschuppen entstand nicht zuletzt durch ein außerordentliches privates Engagement und privat aufgebrachter Gelder ein Kulturzentrum. Besonderen Dank richtete Schmitt an Jochen Ewald und die Ja-Wir-Stiftung sowie Jacky Rieling. Sie hätten zusammen mit dem späteren Vorsitzenden Winfried Baar am Bau des der Galerie angeschlossenen Theaters mitgewirkt. Mit seiner Old Marytown Jazzband holte Jochen Ewald schließlich auch den Jazz nach Jever.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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