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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Oscar-Kandidat spielt ins Jeverland hinein

09.01.2019

Jever Die neue Sparte KinoKunstMatinee der Kinofreunde Friesland zeigt am Sonntag, 27. Januar, das bildgewaltige Epos „Werk ohne Autor“. Der Film orientiert sich an der Biografie des Malers Gerhard Richter, der in der NS-Zeit aufwächst, in der DDR erste Erfolge feiert und schließlich in Westdeutschland einen Neuanfang wagt.

Der Vorverkauf

für „Werk ohne Autor“ am 27. Januar im Kino Jever startet am Samstag, 12. Januar.

Karten gibt es für 11 Euro bei

Buch @ Papier Eckermann, Neue Straße 18, in der Bücherstube Hoffmann, Schlachtstraße 12, in Schortens und in der Bücherstube Schortens, Oldenburger Straße 19. Wegen Betriebsferien gibt es dieses Mal keine Karten bei „Leidenschaften“. An der Tageskasse sind Restkarten zu erwerben.

Einlass ist bereits um 10.15 Uhr. Nach Kaffee/Tee und Gebäck ist Filmbeginn um 11 Uhr.

„Werk ohne Autor“ mit den Schauspielern Tom Schilling und Sebastian Koch ist auch der diesjährige deutsche Kandidat bei den Oscars in der Kategorie bester nicht-englischsprachiger Film. Am 22. Januar werden die Nominierungen verkündet, Ende Februar steigt die Gala.

Interessant ist der Kinofilm insbesondere auch deshalb, weil er indirekt ins Jeverland und nach Wilhelmshaven spielt: Gynäkologe Professor Carl Seeband, Leiter der Dresdner Frauenklinik, hieß im realen Leben Heinrich Eufinger. 1957 wurde er zum Chefarzt der Frauenklinik Sanderbusch berufen. Die braunen Flecken unter seiner vermeintlich weißen Weste blieben verborgen. Oder aber sie interessierten und empörten zu jener Zeit niemanden mehr und waren unwichtig für die weitere Karriere des Mediziners Heinrich Eufinger.

Erst 2004 wurde Heinrich Eufingers Rolle im Dritten Reich publik und aus dem lange Zeit hoch geachteten Mann im Ärztekittel wurde plötzlich wieder der Mediziner in SS-Uniform. Regisseur und Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck griff das auf.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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