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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Miteinander fliegen und singen

07.01.2019

Jever „Wenn ich einmal reich wär“: Bariton Ivo Berkenbusch (Varel) und seine Begleiterin am Flügel, Akiko Kapeller vom Staatstheater Oldenburg, wünschten mit ihren Liedern nicht nur Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers zum neuen Jahr das Allerbeste. Vor allem würdigten sie durch ihre Stückauswahl auch die Stadt Jever: Neben dem Lied aus dem Musical „Anatevka“ erklangen die Rocco-Arie „Hat man nicht auch Gold beineben“ aus der Oper Fidelio von Beethoven, „Jerusalem!“ und „Granada“, Schumanns „Träumerei“ und das irische Segensgebet „You raise me up“.

Jannes Wiesner rief dazu auf, Vielfalt als Chance zu sehen. BILD: Melanie Hanz

Von Vielfalt als Chance

Wie schon beim Neujahrsempfang Wangerland war auch in Jever Jannes Wiesner Gastredner: Der 17-Jährige ist Schüler des Mariengymnasiums, stellvertretender SPD-Vorsitzender im Wangerland, Mitglied des Jugendparlaments und Initiator der Kampagne „Together“ in Friesland. Er gilt als aufstrebender Jung-Politiker, wird gelobt für seine rhetorischen Fähigkeiten und ist zurzeit dabei, eine Jugendvertretung im Wangerland auf die Beine zu stellen und parallel dazu eine wangerländer Juso-Gruppe zu gründen.

Thema seiner Rede beim Neujahrsempfang in Jever war die „Vielfalt“: In geübter Rhetorik – leider oft phrasenhaft – rief er dazu auf, wieder mehr politisch zu streiten und die Vielfalt unterschiedlicher Meinungen und politischer Ansichten zuzulassen und als Chance zu begreifen.

Lassen Sie uns 2019 zu unserem Jahr machen, es nutzen, Heimat gestalten und miteinander streiten, so der Appell von Jannes Wiesner.

Bürgermeister Albers hatte das Duo – bei zwei Stücken durch Deniz Berkenbusch an der Geige verstärkt – zur Gestaltung des Neujahrsempfangs der Stadt Jever eingeladen. Und das gefiel: Tosenden Applaus gab es für die Lieder und zahlreiche Seufzer der Begeisterung.

Er habe kurz überlegt, ob er nicht im Blaumann und mit gelbem Bauhelm auf dem Kopf seine Neujahrsansprache halten soll, scherzte der Bürgermeister zu Beginn seiner Rede: In der letzten Ratssitzung 2018 hatte das CDU-Ratsmitglied Dr. Matthias Bollmeyer ihn mit Bob dem Baumeister verglichen – in Jever wird gebaut, was das Zeug hält. Letztlich habe er aber doch den Smoking gewählt, sagte Albers. Und dennoch gilt: Jever ist eine Großbaustelle, wie er in seinem Jahresrück- und Ausblick berichtete.

Er freute sich besonders, dass auch zum Neujahrsempfang 2019 neben den Jeveranern – im Dannhalm-Theater war kaum noch ein Plätzchen frei – auch sein Amtskollege und Freund Andreas Dittmann aus Zerbst gekommen war. Die Bürgermeister oder Vertreter aus Wangerland, Wangerooge, Wilhelmshaven, Sande, Schortens, Bockhorn und Wittmund, Vertreter der Landwirtschaft, der Vereine und Organisationen und sogar Gäste aus der Türkei, die Sänger Berkenbusch mitgebracht hatte, waren ebenfalls dabei.

Jan Edo Albers wollte den Neujahrsempfang als Signal für gutes Miteinander verstanden haben – dazu passte das Lied „Nel blu dipinto di blu“, bei dem alle Besucher des Neujahrsempfangs im Dannhalm-Theater mitsingen durften: „Volare“ erklang es aus vielen hundert Kehlen – „Ich denke, dass ein solcher Traum Niemals mehr wiederkehrt. Ich malte mir die Hände Und das Gesicht blau, Dann nahm der Wind Mich plötzlich mit, Und ich begann, zu fliegen In den grenzenlosen Himmel. Fliegen, ho, ho, Singen, ho ho hoh“.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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