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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Plattsnacker: Klönsnack: Vööl van Wunner Watt vertellt

05.04.2019

Jever Dat geiht mit en Leed los, sä Plattsnackerbaas Horst Janßen, un Christoffer Groninger greep sein Handörgel un spöölde „Wo de Nordseewellen trecken an den Strand“. De plattdüütske Klöönsnack Lüü van d’ Jeverländische Altertums- un Heimatvereen in de Graf-Anton-Günther Saal sungen düchtig mit. Muuskant Groninger haar Zedels utleggt mit Heimaatleder un he greep faken na sien Treckbüdel wat de Lüü gefull.

Van Wunner Watt wurr vertellt un de Saal weer mit 80 Lü nich so vull as anners, kann ok an Football legen, sä Kollege Theo. Horst Janßen berichtete sehr umfassend über „Wunner Watt – Lebensraum Küste“. Das größte Wattgebiet der Erde, so Janßen, reicht von Dänemark bis Holland und Wangerooge ist mittendrin. Wangeroog hett afnahmen und Baltrum tonahmen vertell Christoffer Groninger und ist mit 5 Quadratkilometer nun kleiner als die 6,5 Quadratmeter große Insel Baltrum.

Van een Schöler, de bi d’ Wattwannern in een Pril drunken is, vertell Wilfried Fürlus.

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Wie gefährlich das Watt ist, ergänzte Hanna Bevern aus Schortens, die im Watt von Neßmersiel bis zum Bauchnabel einsackte. Die Spaghetti-Häufchen des Arenicola marina (Wattwurm), so klärte Horst Janßen auf, kommen von seiner Sand-Fressaktivität. Er verdaut die 1 bis 10 Prozent organischen Reste und gibt sie alle 45 Minuten als 3 bis 5 Zentimeter lange Kotschnur ab.

Bi Stoffregen ut Wangerland affahren un bi Sünnschien up Spiekeroog ankomen hört ok to Wunner Watt, vertell Wener Pannbacker. Von einem Schulausflug ins Wattenmeerhaus und anschließendem Picknick am Südstrand wurde auch berichtet. Einige Schüler waren so fasziniert vom Watt, das sie gar keine Zeit zum Essen hatten, sondern im Watt gruben mit der Bemerkung: Dor is so vööl Leven in de Grund, dat mutten wi uns ankieken.

Karl Heinz Peters, früher Polizeichef von Jever, berichtete von den Schwierigkeiten der Überfahrt bei Nebel und niedrigem Fahrwasser nach Wangerooge, die ihn oftmals nicht pünktlich ankommen ließen. Möweneier, so Peters, durften bis in die 80er Jahre gesammelt werden. Fachleute wussten, dass die Delikatesse nur aus Nestern mit maximal zwei Eiern genommen werden sollte, weil größere Gelege angebrütet waren.

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