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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Häppchenweise tolle Musik

10.09.2018

Jever Ein Schloss voller Musik – ein Abend für alle Sinne: Zum elften Wandelkonzert in Jever reisten hochkarätige Musiker aus Deutschland und dem benachbarten Ausland an. Sie treten in Ensembles auf oder als Solisten großer Häuser, stehen mitten im Leben und widmen Beruf und Berufung breitgefächerten Disziplinen. Und sie freuten sich über ihre außergewöhnlichen Auftrittsorte im Schloss, an denen sie im Lauf des Abends von knapp 200 Zuhörern, aufgeteilt in Gruppen nach ausgeklügeltem „Wandelplan“ von Dr. Andreas Heynen, für jeweils halbstündige Konzerte besucht wurden. Bei kühlem aber (noch) trockenem Wetter nahmen die festlich gekleideten Besucher ihre „Laufzettel“ bei einem Begrüßungsgetränk entgegen.

Quasi häppchenweise genossen an diesem Abend die Zuhörer Musikrichtungen und Instrumente – angefangen bei Alter Musik wie der Renaissance (Dulcian & Co.) im gut gekühlten Kanonenkeller. Stille feine Romantik erklang von Ulrich Wedemeier im Biedermeierzimmer auf einer ebenso alten französischen Biedermeiergitarre, derweil entlockte Urs-Michael Theus der barocken Hausorgel im Gobelinsaal Zwölfton und Swing.

Tango (Trio Argentino „Dreiklang) mit hinreißend sinnlich getanztem Tango, fand in der Fürstlichen Galerie seine Bewunderer. Im Audienzsaal brachte mit dem (gelungenen) Versuch einer „Cross Oper“ das Quintett „BlechReiz & Friend“ aus Kärnten die Besucher zum Staunen.

Wiederum im Gobelinsaal vergaßen die Zuhörer mit dem Trio „Teebrett“ die Zeit bei der dramatischen Hausoper inklusive Happy End von Joseph Haydn, unterlegt mit neuen Texten. Das Duo „Bidla Buh“ in Frack, Lackschuhen und Pomade in den Haaren eroberte sein Publikum im Café Eulenturm mit Gesang, unterschiedlichsten Trompeten und Jazzgitarre virtuos nach Art Georg Kreislers mit Eigenkompositionen und Improvisationen im Sturm.

Für jede der Gruppen sah der Konzertplan auch eine halbe Stunde Zeit bei einem exquisiten Büfett im Steinsaal vor; aufmerksam betreut vom Schützenhof-Team.

Neben den musikalischen Meistern aus großen Häusern sind die Leistungen für Engagements durch Christel Ney, für das leibliche Wohl des Küchenmeisters Stephan Eden sowie die Gesamtorganisation des Schlossteams Prof. Dr. Antje Sander hervorzuheben. Nicht zu vergessen die Sponsoren aus der gesamten Region, die ein so feines Konzert auf hohem Niveau überhaupt erst möglich machen. Jever kann sich glücklich schätzen und auch ein wenig stolz sein.

Nach dem gemeinsamen Ausklang im Audienzsaal gaben Nachtwächter und Posaunenchor Jever den Besuchern auf dem Schlosshof das Geleit.

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