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Aktualisiert vor 5 Minuten.

Unfall Beim Ahlhorner Dreieck
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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Riesen-Interesse an gut gepflegten Kleinoden

23.05.2018

Jeverland Zu einem richtigen kleinen Volksfest entwickelte sich der Mühlentag an Pfingstmontag rund um die Mühle in Accum: Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen konnten die Helfer den Ansturm der Besucher kaum bewältigen. Neben dem Betrieb in der Mühle gab es reichlich Spielmöglichkeiten für die Kinder und THW, Feuerwehr und Seenotretter präsentierten sich vor dem Ensemble.

„Es läuft“, konnte Hermann Pille, Vorsitzender des Mühlenvereins, schon am frühen Nachmittag Bilanz ziehen. „Wir haben inzwischen ein super Team. Als absehbar war, dass der Andrang groß werden würde, sind noch Helfer dazugekommen, die eigentlich gar nicht eingeteilt waren. Und so sind wir gut aufgestellt“, lobte er die Mitarbeiter.

Ein Problem ließ sich allerdings nicht lösen: Brot und Kekse waren schon nach zwei Stunden restlos ausverkauft. Und auch beim Kuchen war schon am frühen Nachmittag ein Ende absehbar. Immerhin: Bratwürste und Getränke konnten nachgeordert werden. So musste niemand verhungern.

Auch die freiwilligen Müller hatten gut zu tun. Immer neue Besuchergruppen zwängten sich die steile Leiter hinauf, um sich von Holger Krahe erklären zu lassen, wie die Kraft des Windes die Mühlsteine dreht. Auch die neue Galerie war natürlich ein Anziehungspunkt – und sie hat den Besucheransturm ausgehalten.

Mit dem 170 Jahre alten Galerieholländer beteiligte sich der Arbeitskreis Schlacht-mühle des Jeverländischen Altertums- und Heimatvereins zum achten Mal am Deutschen Mühlentag. Rund 800 Besucher honorierten den Fleiß der Mühlen-Freunde. „Natürlich ist es viel Arbeit“, sagte Arbeitskreisleiter Edzard de Buhr: „Wenn man dann jedoch sieht, dass überall gute Laune herrscht und man Anerkennung bekommt, dann macht es wirklich Spaß“.

Der Tag startet mit einem ökumenischen Gottesdienst mit rund 200 Teilnehmern. Pastor Thorsten Harland und Diakon Klaus Elfert stellten die Bedeutung Pfingstens in den Mittelpunkt: Den Geist Pfingstens sehe man nicht, aber man spüre ihn. Er halte wie ein unsichtbares Band die verschiedenen Strömungen zusammen.

Was eine Windmühle einst in einem Jahr schaffte, produziert eine Industrie-Mühle in einer Stunde – solche Infos vermittelte das Team der ehrenamtlichen Müller. Wie viele andere Besucher waren Magdalene und Harald Hoffrogge aus Jever begeistert von der „tollen Atmosphäre“ und von dem, was der Arbeitskreis Schlachtmühle alles auf die Beine gestellt hat.

Als ein Kleinod Jevers würdigte Bürgermeister Jan Edo Albers die Schlachtmühle und lobte, dass viele den Arbeitskreis unterstützen. Mit Fördermitteln aus dem Sanierungsgebiet Schlachtstraße/Schlachte unterstützt die Stadt die Renovierung des Mühlenensembles. Als Bereicherung der Spielleitplanung sieht er die Umgestaltung der Grünfläche hinter der Schlachtmühle: Geplant ist dort ein Park mit Spielplatz.

Die Wettparteien traten gegeneinander an: Olaf Gierszewski (links) und Ute Roßkamp (5. von rechts). BILD: Annette Kellin

. . . und sie dreht sich doch!

Wann genau der Wind zu stark ist und die Mühle nicht mehr drehen sollte – darüber hatten sich die Mitglieder des Sander Bürgervereins offenbar nicht gründlich genug informiert. Und deshalb stimmte auch ihre Voraussage bei der traditionellen Mühlenwette an der Wasserschöpfmühle auf dem Wedelfeld nicht.

Die Sander hatten als Wettgewinner im vergangenen Jahr das Recht der ersten Ansage – doch sie lagen voll daneben: Ute Roßkamp vom Vorstand meinte, die Mühle dürfe nicht drehen weil die Segel leiden würden – die Probe bewies das Gegenteil: die Flügel drehten sich munter und das Wasser schoss nur so durch das Tief. Glück für den Bürgerverein Horsten um Vorsitzenden Olaf Gierszewski. Die Horster treten 2019 als Herausforderer auf.

Bei schönem Sommerwetter fand zuvor ein sehr gut besuchter Gottesdienst mit Pastor Christoph Felten und dem Posaunenchor Gödens statt.

Die Wasserschöpfmühle ist in den vergangenen Jahren gründlich saniert worden, nur das Dach muss noch erneuert werden.

Während die Mühle auf dem Wedelfeld frei steht und sich prächtig drehte, gab es bei der Oberahmer Peldemühle immer wieder Flauten. Grund dafür sind hohe Bäume, die der Mühle den Wind rauben. Auch wenn unter diesen Bedingungen das Mahlen von Graupen nicht möglich war, konnten die Besucher doch das Mahlen von Schrot miterleben. Sehr beliebt ist der idyllische Garten bei der Peldemühle, der am Mühlentag sehr gut besucht war.

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