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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Die 50er Jahre in Texten und Bildern

16.10.2019

Jeverland Die 1950er Jahre bilden den Schwerpunkt des „Historienkalenders auf das Jahr 2020“, den Verleger Robert Allmers jetzt in Horumersiel vorgestellt hat. Dem Brune-Mettcker-Verlag gebührt Anerkennung für den Jahresweiser, der seit 1834 erscheint. Wer in allen 186 Ausgaben blättern kann, der hat Jeverländische Geschichte, niederdeutsche Erzählungen und Bilderwelt präsent. Der Kalender dokumentiert Unterhaltsames und Geschichtliches gegen den derzeitigen Trend.

Die Broschur erweist sich mit ihren 180 Seiten als informatives Nachschlagewerk, konserviert regionale Geschichte und bewahrt mit den Texten von Christa Arntz, Hans Jürgen Scheuer und Jörg Beyer die niederdeutsche Sprache. Der Historien-Kalender wird wieder Buten-Jeveraner in aller Welt erfreuen, so Allmers: Er übergab 100 Exemplare an Jever-Aktiv-Vorsitzenden Dirk Eden. Ab 18. Oktober ist der Kalender für 6,95 € erhältlich.

Über den Neuanfang und Wiederaufbau nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Friesland informiert darin Karl-Heinz de Wall. Das Wirtschaftswunder brauchte etwas Zeit und musste hart erarbeitet werden. Mit dem Camping begann die touristische Entwicklung – Beispiele sind Wangerooge, Horumersiel-Schillig und der Wilhelmshavener Geniusstrand

Eine Postkarte von 1951vom Strandhotel mit dem vorgelagerten Hafen in Horumersiel erinnert an einen Hafen, der mit dem Ausbau des Wangersiels zum Parkplatz wurde und touristisch gesehen vielleicht eine Fehlentscheidung war.

Prof. Dr. Heinz Sahners erinnert in seinen Ausführungen zur Sozialen Marktwirtschaft an Walter Eucken, Nobelpreisträger mit Wurzeln in Friesland. Darüber, „Als die Kunden beim Kaufmann noch bedient wurden“ und an die Lebensmittelversorgung in den 1950er Jahren mit der Bezahlung am Monatsende schreibt Helmut Bath.

„Erlebnisse und die Notzeit ihres Dorfes Sillenstede beschreiben Doris Wolken und Hinrich Neumann. Dietmar Reck berichtet über die kaum vorstellbare Not in der Nachkriegszeit und wie die Bürger in Cleverns-Sandel sie zusammen mit den vielen Flüchtlingen und Vertriebenen mit viel Arbeit und Opferbereitschaft meisterten. In der Clevernser Schule wurden von drei Lehrkräften 217 Kinder in drei Schulräumen vierklassig mit Nachmittagsunterricht unterrichtet.

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