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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Ostern: Österliches Suchspiel im Gras

23.04.2019

Jeverland „Passt gut auf, wohin ihr tretet!“, hat Sylke Lübben vom Bürgerverein Sande den Kindern noch als guten Rat mitgegeben. Dann öffnen sie und Karina Uphoff das Tor zur Obstbaumwiese vor dem Küsteum in Altmarienhausen und die Kinder machen sich auf die Suche nach den bunten Eiern, die der Osterhase im hohen Gras versteckt hat. Die Bienengemeinde lässt auf dieser Fläche die Gräser und Pflanzen sprießen, nur noch zweimal im Jahr wird gemäht. Man muss also genau hinschauen, wo etwas Buntes auf dem Boden versteckt ist.

Osterfeuer und Ostereiersuche dürfen als Veranstaltungsangebote für Familien und Kinder am Osterwochenende einfach nicht fehlen. Während in nahezu jedem Dorf am Samstag die Feuer loderten, bieten die Eiersuche nur noch wenige Vereine oder Gruppen an: In Sande hatte der Bürgerverein frühzeitig den Kontakt zum Osterhasen hergestellt und Kinder am Ostersonntag unter frühlingsblauem Himmel zur Ostereiersuche auf das historische Gut Altmarienhausen eingeladen. 37 Kinder waren angemeldet, 370 Eier sollten für sie im Gras und ums Küsteum versteckt gewesen sein – plus viele kleine Schokoladensüßigkeiten. Auch beim Landrichterhaus in Neustadtgödens machten sich tags darauf Kinder im Museumsgarten auf die Eiersuche.

Fleißige Osterhasen

In Jever kümmerte sich der FSV um das österliche Versteckspiel. Seit im Schlosspark keine österliche Eiersuche mehr stattfinden kann, hat der FSV Jever mit Unterstützung des Edeka-Marktes Wichmann nun zum dritten Mal eine Ostereiersuche für Kinder organisiert. Mehr als 100 Kinder machten sich am Karsamstag auf der Sportanlage am Schützenhof auf die Suche nach den österlichen Leckereien. Bei schönstem Wetter warteten sie schon eine Weile vor der Eröffnung ungeduldig auf Einlass. „Schön ist auch, dass wieder einige Urlauberkinder mit von der Partie waren“, sagt FSV-Vorsitzender Guido Jaskulska. Sieben fleißige Osterhasen vom FSV versteckten die von Tobias Wichmann, Inhaber von EDEKA Wichmann, gesponserten Eier.

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Nicht nach Ostereiern, sondern nach den „Geheimnissen der Natur“ vor der Haustür machten sich die Teilnehmer des Osterspaziergangs in Schortens auf die Suche, zu dem die Klosterparkfreunde am Ostermontag eingeladen hatten. „Wir stehen hier vor einer Buche, die gerade umgebracht wird und es selbst nicht einmal merkt“, erläuterte Hans-Peter Thiemann. Der Mörder der Buche ist der Brandkrustenpilz. Da die Buche nicht über einen Weg ragt, darf sie noch eine Weile stehen bleiben. Aber ihr baldiges Ende ist sicher.

Spaziergang im Park

„Bäume“ war das Thema des inzwischen achten Osterspaziergangs der Klosterparkfreunde. Und da kann man natürlich nicht an den Eiben im Park vorbeigehen. Dass die Eibe heute eher buschähnlich wächst, habe sie, so Thiemann, dem Menschen zu verdanken. Durch die starke Übernutzung im Mittelalter zur Herstellung von Langbögen hat der Baum sein Wachstum verändert und bildet keine Stämme mehr aus.

Auch zeigte er an den Bäumen rund um das Umweltzentrum, wie stark im 19. Jahrhundert Parks von der Mode geprägt waren. Die Form eines Englischen Gartens, der nur scheinbar einen natürlichen Wald darstellt, war die angesagte Form. Die Sichtachsen und Durchblicke waren jedoch so angelegt, dass sie das Auge des Besuchers erfreuten.

Auch die Bäume waren der Mode unterworfen. Aus Amerika stammende Arten wie die Robinie waren ganz besonders beliebt. Richtig stolz war Thiemann auf eine Ulme, die es im Park noch gibt. Dieser Baum ist Anfang des 20. Jahrhunderts in unseren Breiten durch Schädlinge und Pilzbefall fast vollständig ausgerottet worden.


Video zur Ostereiersuche unter   www.youtube.com/nwzplay 
Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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