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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Kammermusik in all ihren Facetten

11.01.2008

VAREL Etwas Verwirrung gab es am Anfang: War zunächst das Dalibor-Quintett angekündigt, las man auf dem an der Abendkasse verteilten Programm nur noch vom Dalibor-Quartett, zudem sollten zwei der Musiker erkrankt sein. Doch Klaus Weber vom Verein für Kunst und Wissenschaft räumte das Missverständnis schnell aus. Für die beiden erkrankten Streicher war mit Kaoru Yamamoto (Violine) und Konstanze von Gutzeit (Violoncello) hochwertiger Ersatz gefunden worden, so dass das Quartett zusammen mit dem zweiten Geiger Markus Kern und Andreas Willwohl (Viola) wieder komplett war. Gemeinsam mit Oliver Kern am Klavier handelte es sich um ein Quintett.

Eröffnet wurde der Abend jedoch mit einem Trio für Violine, Cello und Klavier von W.A. Mozart. Pianist Oliver Kern spielte sehr ausdrucksvoll und wurde dabei einfühlsam unterstützt durch Geige und Cello. Mit dem Klavierkonzert Es-Dur (op. 44) von Robert Schumann kamen die zweite Geige und die Bratsche dazu. Das lebendige Wechselspiel der Streicher im Wettstreit mit dem Piano begeisterte das Vareler Publikum. Die vier sehr unterschiedlichen Sätze offenbarten alle Facetten der Kammermusik. Ebenso beeindruckt zeigte sich das Publikum vom anschließenden Klavierquintett in A-Dur (op. 81a) von Anton Dvorák. Die vier sehr dynamischen Sätze wurden schwungvoll und leidenschaftlich vorgetragen.

Die beiden Klavierquintette zählen zu den gelungensten Kammermusikwerken des 19. Jahrhunderts. Sie wurden glänzend interpretiert vom Dalibor-Quintett. Alle Musiker spielen auf internationalem Parkett und haben zahlreiche Preise gewonnen, auch die beiden als Ersatz gewonnenen Musikerinnen. Kaoru Yamamoto erhielt unter anderem die Auszeichnung „Erfolgreichste Bürgerin der Stadt Toyama/Japan“.

Konstanze von Gutzeit darf zu Recht als Wunderkind bezeichnen werden. Obwohl schon international bekannt, ist sie erst 15 Jahre alt. Damit war sie nicht nur jüngste Person auf der Bühne, sondern im ganzen Saal. Auch die anderen Musiker waren deutlich jünger als ihr Publikum. Am ältesten war jedoch das Cello, auf dem Konstanze von Gutzeit spielte, es stammt aus dem 17. Jahrhundert.

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