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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Kappe, Kilos und kleinstes Theater

17.01.2012

Der Karneval in Varel hat mit dem Bunten Abend und dem Seniorennachmittag der Arbeiterwohlfahrt am Tag darauf zwei weitere Höhepunkt gehabt. Karnevalspräsidentin Gudrun Uhr begrüßte beim Bunten Abend im Tivoli wieder Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner und Ehefrau Birgit Wagner. Der Bürgermeister bezeichnete das Verteilen von Blumensträußen (und Küsschen) an die Ausbilderinnen der Garden der Karnevalsgemeinschaft als eine seiner angenehmsten Amtspflichten. Von weiteren Amtspflichten entbunden dagegen ist der frühere Bockhorner Bürgermeister Ewald Spiekermann. Für seinen ersten Besuch beim Bunten Abend als Nicht-Bürgermeister erhielt er von Gudrun Uhr eine Ehrenkappe. Es ist die 20. Ehrenkappe, die von der Karnevalsgemeinschaft Waterkant verliehen wurde, und die Ehefrau Marga Spiekermann bewundern konnte. Neu in der Runde der Karnevalsgäste aus Bockhorn ist Thorsten Krettek, stellvertretender Bürgermeister, der ebenfalls mit seiner Frau Petra Krettek gekommen war. Als bekannte Gäste am Ehrentisch konnte Gudrun Uhr ferner die frühere Ratsfrau Christine Lampe, den früheren Ratsherren Ludwig Bunjes, den Ratsherren (und früheren Kinderprinzen) Bernd Köhler sowie das älteste Mitglied der Karnevalsgemeinschaft Waterkant, Georg Kolschen, begrüßen.

Krettek wie Wagner einte ein umfangreiches Wochenend-Programm. Nach dem Bunten Abend ging es am Morgen danach für Krettek zum Neujahrsempfang der CDU Bockhorn, für Wagner zur Eiswette der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Upstalsboom und Nordwest-Zeitung an den Mühlenteich. Dort moderierte Wolfgang Busch die gesellige Veranstaltung, die diesmal an einem schönen Frostmorgen stattgefunden hatte. Eine dünne Eisschicht hatte den Mühlenteich überzogen, die freilich zu dünn für Obenstrohes Ortsbrandmeister Carsten Töben war. Töben war in Berlin beim Firefighter-Challenge 2010 gewesen, einem Wettbewerb für Feuerwehrleute, erinnerte Busch. Er musste einen zwölf Meter hohen Turm erklimmen, ein Gewicht hochziehen. „In voller Einsatzausrüstung, ein Schlauchpaket von 20 Kilo Gewicht hochtragen, das Atemschutzgerät ist dabei angeschlossen. Dann darf man den Turm hochrennen, ein Hammerschlag mit einem 70 Kilo schweren Gewicht gehört dazu, und eine 80 Kilo schwere Puppe muss man heben. Das ist so, wie wenn man seinen Ehepartner nicht nur über die Türschwelle tragen, sondern ein ganzes Ende ziehen muss“, erzählte Töben. Den Schaulustigen verriet er noch, dass die Wette von seinem Stellvertreter Volker Sermond angenommen worden war, er selbst sei davon überrascht worden und müsse das jetzt ausbaden. So kam es auch, denn das dünne Eis brach auseinander. Unter den Anfeuerungsrufen Hunderter Schaulustiger machte sich Töben auf, drehte sogar unterwegs wieder um, um einen Rettungsring, den ihm Volker Sermond zugeworfen hatte, aufzunehmen. Angetan zeigten sich die Veranstalter der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Varel. Sie spendeten der Feuerwehr 500 Euro als Zuschuss für die Anschaffung eines Überlebensanzugs für die Eisrettung. Matthias Brauer und Ralf Tjarks verfolgten wie im Vorjahr stilecht im Frack und mit Zylinder die Eiswette. Im Anschluss trafen sich rund 100 Mitglieder der WfV zum Grünkohlessen im Upstalsboom, wo Hoteldirektor Marc Stickdorn und Manager Jens Wiemer die Gäste am reichhaltigen Grünkohlbüfett begrüßten. Neue Mitglieder waren auch gleich der Einladung gefolgt. Für das Neumitglied Bankhaus Fortmann und Söhne aus Oldenburg war Prokurist Heiko Droste gekommen.

Einmal mehr hat Heinrich Meyer den richtigen Riecher für den Kleinkunst-Abend des SPD-Ortsvereins Zetel gehabt. Schon zum 26. Mal hatte er Künstler nach Neuenburg ins Vereinshaus geladen. Die Schillerbande, Kristian Bader, Michael Ehnert, Jan Christof Scheibe und der in Ankara geborene Hilmi Sözer (bekannt aus zahlreichen Spielfilmen; Bild), brillierten mit Wortwitz und schrägen Ideen zur Adaption des Klassikers. Schon oft waren Künstler, die aus dem Fernsehen und von Theaterbühnen bekannt sind, in Neuenburg. Einer der ersten Gäste in Neuenburg war Volker Pispers, der in den 90ern als unbekannter Kabarettist auf der Bühne des Vereinshauses stand. Für ihn wie für Kristian Bader (als Caveman in St. Pauli) und Michael Ehnert gilt: Neuenburg ist eine Reise wert, auch wenn die dort gezahlte Gage nicht dem entspricht, was Pispers oder Bader sonst erhalten. Die persönliche Bekanntschaft mit Heinrich Meyer ist entscheidend. „Ihr seid das tollste Publikum im kleinsten Theater, in dem wir je aufgetreten sind“, riefen Kristian Bader und Michael Ehnert den Neuenburger Zuschauern nach dem jüngsten Auftritt zu. Zu den begeisterten Zuschauern zählten Karin Evers-Meyer, Landrat Sven Ambrosy, TCN-Manager Holger Ansmann, der ehemalige Oldenburger Oberbürgermeister Dietmar Schütz und Schortens’ Bürgerhaus-Chef Uwe Burgenger.

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