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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Kirchengemeinde baut neues Pfarrhaus

20.01.2015

Zetel Seit 2013 ist der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Zetel bekannt, dass Familie Trippner aus der Pfarrwohnung ausziehen muss. Der Besitzer hatte Eigenbedarf angemeldet. „Also musste eine Lösung her“, sagte Pastorin Sabine Indorf beim Neujahrsempfang der Kirchengemeinde am Sonntag in der St.-Martins-Kirche. Wie diese Lösung aussehen soll, ist jetzt klar: Ein neues Pfarrhaus wird gebaut, und zwar auf einem freien Grundstück direkt gegenüber der St.-Martins-Kirche. Noch in diesem Jahr soll die Familie Trippner in das neue Haus einziehen.

Verkauf des alten Hauses

Doch das neue Pfarrhaus ist nur der erste Bauabschnitt. Es soll einen zweiten geben: Auf dem gleichen Gelände, direkt neben dem neuen Pfarrhaus, soll mittelfristig ein neues Gemeindehaus gebaut werden. Mittelfristig bedeutet, dass es noch fünf Jahre dauern kann, bis diese Pläne in die Tat umgesetzt werden. Denn es ist vieles davon abhängig, wann das neue Gemeindehaus gebaut werden kann – nicht zuletzt müsste vorher das alte Gemeindehaus am Corporalskamp verkauft werden. Und das ist in keinem allzu guten Zustand.

Die Kirchengemeinde hat den Architekten Hartmut Kapels damit beauftragt, einen Entwurf für das neue Pfarrhaus zu machen. Geplant ist ein Einfamilienhaus mit Carport.

Der Neubau des Pfarrhauses soll 342 000 Euro kosten. „Das finanziert die Kirchengemeinde zu hundert Prozent aus Eigenmitteln“, teilte Pastorin Sabine Indorf mit. Und sie machte deutlich: „Wir bauen hier keinen Protzbau.“ Das Vorhaben sei eng abgestimmt mit den Anforderungen an und den Vorgaben für Pfarrhäuser.

Jörn Haußmann vom Architekturbüro Kapels stellte beim Neujahrsempfang in der historischen St.-Martins-Kirche anhand einer Power-Point-Präsentation die Pläne für den Neubau vor.

Verbindungsbau

Der Giebel des Pfarrhauses soll zur Straße zeigen. Geplant ist eine Fassade aus hellem gräulichen Klinkerstein, akzentuiert mit roten Backstein-Pfeilern. Das Dach soll ein anthrazitfarbenes Satteldach werden.

Geht der Wunsch der Kirchengemeinde, auf demselben Grundstück ein neues Gemeindehaus zu errichten, in Erfüllung, soll das Pfarrhaus mit einem Zwischenbau mit Flachdach mit dem neuen Gemeindehaus verbunden werden. Einige Parkplätze könnten an dem geplanten Gemeindehaus entstehen, jedoch bestehe dann auch die Möglichkeit für Gemeindehausbesucher, die Parkplätze an der Kirche zu nutzen.

Was die St.-Martins-Kirche angeht, bemühe sich die Kirchengemeinde weiterhin darum, den Zustand des Gebäudes zu verbessern. „Wir sind im vergangenen Jahr Mitglied des Monumentendienstes geworden“, teilte Pastorin Indorf mit. Es sei ein Gutachten erstellt worden und es gebe Ideen, „wie man der Feuchtigkeit Herr wird“, sagte sie.

Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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