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NWZonline.de Region Friesland Kultur

BESUCH: „Klein-Zetel“ auf eigenen Füßen

12.02.2008

ZETEL /BERUWELA Eine Woche hat sich Zetels Bürgermeister Heiner Lauxtermann privat in Sri Lanka aufgehalten und bei der Gelegenheit auch „Klein-Zetel“ einen Besuch abgestattet und sich nach dem Stand der Dinge erkundigt.

In Klein-Zetel mit dabei waren Gunda und Walter Dittel. Ohne die beiden Einheimischen Mohan und Thilack hätte die Zeteler Delegation die Siedlung kaum wiedergefunden. „Ich hatte die Siedlung noch auf einer großen Freifläche gebaut in Erinnerung, damals war ein großer Teil gerodet worden“, berichtet Lauxtermann, „jetzt nach zwei Jahren muss man schon genau hinschauen. Hier in Sri Lanka holt sich die Natur alles wieder zurück.“

Allerdings musste die Zeteler Delegation feststellen, dass der Gedanke, dort einen Fond mit kleinen Beträgen der Bewohner für Reparaturen einzurichten, nicht durchzuhalten ist. „Man sieht ganz deutlich, dass es einigen Bewohnern besser geht, und die haben sich schon eigene Pumpenanlagen vom Brunnen in ihre Häuser gelegt. Gerade die wollen nicht in den Fond einzahlen“, so Lauxtermann, „andere können es nicht und wären auf eine Gemeinschaftsanlage angewiesen. Die können wir nun nicht mehr bauen, weil der Platz mit fünf Einzelanlagen belegt ist und wir wollen es auch nicht mehr, weil die Gemeinschaft in Klein Zetel dazu nicht und schon gar nicht auf Dauer bereit ist.“

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In dem „Dorfgespräch“ wurde den Bewohnern mitgeteilt, dass denen, die in den Fond eingezahlt haben, die Einlagen wieder ausgezahlt werden und die Bewohner ab jetzt selber den Unterhalt und die Erhaltung der Häuser organisieren müssen.

Unsere Hilfsaktion ist abgeschlossen, stellt Lauxtermann fest: „Wir haben gemeinsam mit vielen Spendern und der NWZ ein Dorf gebaut, in dem fast 150 Menschen leben, die ihr Leben in Klein Zetel allein organisieren müssen und auch können.“

Gunda Dittel, die anlässlich ihres Geburtstages um Spenden für Beruwela gebeten hatte, will jetzt das Geld den Benefizaktivitäten der Gemeinde Zetel zur Verfügung stellen. Die Gemeinde will mit dem Benefizkonzert am 7. März die Erlöse für das Bezirkskrankenhaus Starakonstatinow, den Tierfreunden Friesische Wehde und auch dem Hospiz-Förderverein Jever zur Verfügung stellen. Gunda Dittel möchte ihre Spende besonders für das Hospizprojekt eingesetzt wissen.

In Sri Lanka hat Lauxtermann festgestellt, dass „der touristische Bereich am Strand und die meisten Hotels den Tsunami überwunden haben“. Das Land befinde sich jedoch in einer Grenzsituation, die ethnischen Probleme würden regelmäßig sichtbar, fast wöchentlich gebe es Bombenattentate. Die Folge sei eine angespannte Sicherheitssituation.

Auf dem Weg nach Beruwela sei auch die Armut in allen Bereichen sichtbar geworden. Die große Masse der Bevölkerung habe es zunehmend schwerer, halbwegs das Leben einzurichten.

Traute Börjes-Meinardus Varel / Redaktion Friesland
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